Ferrari stellt Amalfi Spider vor: Neues Luxus-Cabrio mit 640 PS
- Der Amalfi Spider von Ferrari sprintet in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. (zu dpa: «Offenherzig mit 640 PS: Ferrari stellt Amalfi Spider vor»)
- Foto: dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Maranello zeigt zum Start in den Frühling ein neues Cabrio, das vor allem Leistung und Technik bietet, im Alltag aber klar ein Luxusobjekt bleibt. Mit dem Amalfi Spider ergänzt Ferrari den bereits bekannten Roma-Nachfolger um eine offene Variante mit Stoffverdeck und ordnet sich damit in das Segment der sportlichen Gran Turismo ein.
Das Stoffverdeck lässt sich laut Hersteller in 13,5 Sekunden öffnen und schließen, auch während der Fahrt bis 60 km/h. Für den Alltag bedeutet das vor allem Flexibilität bei wechselndem Wetter. Unter der Haube arbeitet ein 3,9 Liter großer V8-Biturbo mit 471 Kilowatt und 640 PS. Damit beschleunigt der Spider in 3,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Solche Werte spielen im normalen Straßenverkehr kaum eine Rolle, zeigen aber die technische Ausrichtung des Modells.
Technik und Fahreigenschaften stehen klar im Vordergrund
Beim Bremsen setzt Ferrari auf ein sogenanntes Brake-by-Wire-System. Die Bremsbefehle werden elektronisch übertragen, was eine präzisere Dosierung ermöglichen soll. Ergänzt wird das durch einen aktiven Heckspoiler mit drei Stellungen für niedrigen Luftwiderstand sowie mittleren und hohen Abtrieb. Diese Funktionen greifen vor allem bei sportlicher Fahrweise, etwa beim starken Bremsen oder in schnellen Kurven.
Innen bietet der Amalfi Spider ein Doppelcockpit-Design mit digitalem Instrumentendisplay, zentralem Touchscreen und einem 8,8 Zoll großen Zusatzdisplay für den Beifahrer. Ferrari spricht von einem 2+-Sitzer. Die Rücksitze sind nur eingeschränkt nutzbar, erhöhen aber das Gepäckvolumen und erlauben kurze Fahrten mit Kindern.
Gepäckraum und Kosten als praktische Grenzen
Der Stauraum fällt bei geschlossenem Verdeck mit 255 Litern deutlich größer aus als bei offenem, dann bleiben 172 Liter. Für Wochenendfahrten reicht das aus, für längere Reisen ist Planung nötig. Preise nannte Ferrari nicht. Zur Orientierung liegt der Roma Spider bei rund 240.000 Euro. Damit bleibt der Amalfi Spider ein Fahrzeug für eine sehr kleine Zielgruppe.
Unterm Strich richtet sich das neue Cabrio an Käufer, die maximale Leistung und offene Fahrfreude suchen und Einschränkungen bei Platz und Preis bewusst in Kauf nehmen. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |