Fakt ist!: 45 Arbeitsjahre, und trotzdem Streit um die Rente

Fakt ist!: Der MDR-Talk diskutiert über die Rente | Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com
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Fakt ist!. Wer 45 Jahre lang gearbeitet und eingezahlt hat, soll ohne Abschläge in Rente gehen können. Genau diese Regel, die seit mehr als zehn Jahren gilt, steht jetzt zur Debatte.

Am 19. August um 20.45 Uhr greift der MDR-Talk „Fakt ist!“ das Thema in einer Ausgabe aus Dresden auf. Friederike Schicht und Andreas F. Rook moderieren die Diskussion im MDR-Fernsehen, im Livestream bei mdr.de und in der ARD Mediathek.

Warum die 45-Jahre-Regel plötzlich wackelt

Die Bundesregierung stellt die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren infrage. Als Begründung steht im Raum, dass die Regelung teuer sei und am Ende nur selten jenen Menschen zugutekomme, die lange und körperlich hart gearbeitet haben.

Damit steht eine zentrale Frage im Raum: Wie lässt sich das Versprechen von Lebensleistung mit dem Druck auf die Rentenkasse zusammenbringen, wenn immer weniger Beitragszahlende immer mehr Rentnerinnen und Rentner finanzieren müssen?

Fakt ist!: Ostdeutsche Perspektive und Sorge vor Benachteiligung

Für die ostdeutschen Ministerpräsidenten ist die Debatte ein Alarmsignal. Sie warnen vor einer Benachteiligung des Ostens, weil Menschen dort oft früher zu arbeiten beginnen, die 45 Jahre schneller erreichen und stärker auf die gesetzliche Rente angewiesen sind.

Im Osten ist sie für drei Viertel der Menschen die einzige Altersvorsorge. Betroffen wären demnach auch ostdeutsche Frauen, die traditionell mehr gearbeitet und eingezahlt haben.

Zwischen Gerechtigkeit und Finanzierbarkeit

In der Sendung geht es um den Spagat zwischen Gerechtigkeitsanspruch und Finanzierbarkeit, zwischen Lebensleistung und demografischer Realität. Diskutieren sollen Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Gäste.

„Gerechte Rente. Sind 45 Arbeitsjahre genug?“, lautet das Thema der Ausgabe am 19. August um 20.45 Uhr. [red]

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern

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