Extreme Hitze in Bad Kreuznach: Südwesten nahe 38 Grad
- Hitze ist gefährlich - besonders für Ältere und Vorerkrankte. Viel zu trinken ist besonders wichtig.
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Kitzingen. In vielen Regionen Deutschlands bringt eine Hitzewelle derzeit extreme Temperaturen. Besonders im Süden und Westen steigt das Thermometer stark an. Den bundesweiten Spitzenwert meldete der Deutsche Wetterdienst am Freitag, 19. Juni, im bayerischen Kitzingen mit 38,5 Grad.
Auch im Südwesten lagen mehrere Orte dicht dahinter. In Bad Kreuznach wurden 38,0 Grad gemessen. Waghäusel-Kirrlach in Baden-Württemberg sowie Andernach in Rheinland Pfalz erreichten jeweils 37,5 Grad. In Frankfurt am Main meldeten Wetterstationen im Stadtteil Westend 37,2 Grad. Die Angaben gelten als vorläufige Messwerte des Deutschen Wetterdienstes.
Am Abend und in der Nacht zum Samstag, 20. Juni, rechnen Meteorologen regional mit Gewittern. Die Hitze bleibt jedoch bestehen. Laut Deutschem Wetterdienst sind am Wochenende sogar noch höhere Temperaturen möglich.
Keine Rekorde, aber außergewöhnlich hohe Werte
Trotz der aktuellen Hitze wurden keine neuen Temperaturrekorde erreicht. Am 19. Juni lag der bisherige Höchstwert in Deutschland bei 39,2 Grad. Dieser wurde im Jahr 2022 in Dresden gemessen.
Der absolute Temperaturrekord in Deutschland stammt vom 25. Juli 2019. Damals wurden in Tönisvorst und Duisburg Baerl jeweils 41,2 Grad registriert. Der höchste jemals im Juni gemessene Wert liegt bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg in Sachsen Anhalt erreicht.
Hitze kann zur Gesundheitsgefahr werden
Mediziner und Wetterdienste warnen bei solchen Temperaturen vor gesundheitlichen Risiken. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere sowie Personen mit Vorerkrankungen.
- Ausreichend Wasser trinken und Alkohol möglichst meiden
- Körperliche Anstrengung in die kühleren Morgenstunden verlegen
- Wohnräume tagsüber abdunkeln und erst abends lüften
- Auf Anzeichen von Kreislaufproblemen achten
Hitzewellen treten nach Einschätzung von Klimaforschern im Zuge des Klimawandels häufiger und intensiver auf. Auch in Deutschland werden deshalb längere Hitzeperioden wahrscheinlicher. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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