Englischkurs im Job: Wann sich das Gespräch mit dem Chef lohnt
- Englisch eingerostet? Wer gute Argumente parat hat und die Fremdsprache auch im beruflichen Kontext nutzt, kann seinen Chef vielleicht von einer Kostenübernahme für den Sprachkurs überzeugen. (zu dpa: «Englischkurs im Job: So überzeugen Sie den Chef»)
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Englischkurs im Job. Bessere Englischkenntnisse können im Berufsalltag Zeit sparen und Fehler vermeiden. Wer sie gezielt für den Job braucht, hat oft gute Chancen, den Arbeitgeber bei Kursen oder Lern-Apps einzubinden.
Viele Berufstätige merken im Arbeitsalltag, dass E-Mails auf Englisch länger dauern oder Meetings mit internationalen Partnern unsicher wirken. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Arbeitgeber anzusprechen. «Wer Englischkenntnisse im Job benötigt und bemerkt, dass sprachliche Defizite da sind, sollte sich nicht scheuen, auf den Arbeitgeber zuzugehen», sagt der Münchner Karrierecoach Walter Feichtner.
Auch Unternehmen profitieren davon, wenn Beschäftigte sicherer auf Englisch kommunizieren. Fehlerfreie E-Mails, verständliche Präsentationen und klare Absprachen in internationalen Projekten senken laut Feichtner das Risiko von Missverständnissen, aus denen im schlimmsten Fall kostspielige Fehler entstehen können.
Gute Vorbereitung erhöht die Chancen auf Unterstützung
Ein Gespräch mit der Führungskraft oder der Personalabteilung sollte gut vorbereitet sein. Dazu gehört, klar zu benennen, welche Art von Sprachkurs benötigt wird und welchen konkreten Nutzen die verbesserten Kenntnisse im Arbeitsalltag haben. Auch der zeitliche Aufwand spielt eine Rolle, etwa ob der Kurs außerhalb der Arbeitszeit oder teilweise währenddessen stattfindet.
Hilfreich ist zudem eine realistische Kosteneinschätzung. Apps, Online-Kurse oder Präsenzworkshops unterscheiden sich teils deutlich im Preis. Wer diese Punkte vorab recherchiert, kann besser einordnen, welche Form der Unterstützung für den Arbeitgeber infrage kommt.
Gute Englischkenntnisse können laut Feichtner außerdem den Zugang zu Positionen erleichtern, in denen verhandlungssichere Sprache erwartet wird. Die praktische Konsequenz ist daher klar: Je konkreter der Nutzen für den Arbeitsalltag benannt wird, desto nachvollziehbarer ist eine Beteiligung des Arbeitgebers. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |