Elektrische Mercedes C-Klasse startet im Sommer unter 70.000 Euro
- Die elektrische C-Klasse soll laut Hersteller über 750 Kilometer Reichweite verfügen und binnen zehn Minuten Strom für 300 Kilometer nachladen
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Die neue elektrische Mercedes C-Klasse soll ab Sommer verfügbar sein und ordnet sich preislich unter 70.000 Euro ein. Für Autofahrer bedeutet das eine neue Option im Mittelklasse-Segment mit mehr Reichweite und kürzeren Ladezeiten, ohne einen deutlichen Aufpreis gegenüber bekannten Verbrennern.
Mercedes bringt die elektrische C-Klasse parallel zur aktuellen Modellreihe mit gleichem Namen auf den Markt. Kurz vor der Weltpremiere im April hat der Hersteller bei einer Mitfahrt im Prototypen erste Eckdaten genannt. Die Preisstruktur soll sich an der bisherigen C-Klasse orientieren, was die Einstiegshürde im Vergleich zu früheren Elektro-Modellen senkt.
Mehr Platz und starke Motorisierung
Geplant ist zunächst eine Limousine mit Fließheck, großem Frunk und spürbar mehr Platz im Fond. Als C400 kommen zwei Elektromotoren mit mehr als 350 Kilowatt Leistung zum Einsatz, was rund 476 PS entspricht. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 210 km/h liegen. Eine sportliche Abstimmung ist vorgesehen, optional ergänzt durch Luftfederung und Hinterachslenkung, wie sie bereits aus dem GLC bekannt sind.
Schnelles Laden und große Reichweite
Zur genauen Akkugröße macht Mercedes noch keine Angaben. In Aussicht gestellt werden jedoch mehr als 750 Kilometer Reichweite. Dank einer 800-Volt-Architektur soll die Ladeleistung bis zu 330 Kilowatt betragen. Innerhalb von zehn Minuten könne so Energie für rund 300 Kilometer nachgeladen werden. Das reduziert Ladepausen im Alltag deutlich, vor allem auf längeren Strecken.
Intern verschiebt das neue Modell die Gewichtung im eigenen Portfolio. Mit dem Marktstart der elektrischen C-Klasse gilt der EQE nach Informationen aus Unternehmenskreisen als weitgehend überflüssig und soll mit einigen Monaten Abstand eingestellt werden. Für Käufer vereinfacht das die Modellwahl innerhalb der Marke. dpa/red
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Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |