E-Auto unterwegs laden: Mit diesen Schritten geht es schneller
- «Ich will nicht ewig auf der Autobahn bleiben»: Wer beim Laden unterwegs Zeit sparen will, kann ein paar Tipps befolgen. (zu dpa: «E-Auto unterwegs aufladen: So geht es schneller»)
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E-Auto unterwegs laden. Unterwegs lässt sich die Ladezeit von Elektroautos oft deutlich verkürzen, wenn der Ladestopp richtig gewählt wird und der Akku vorbereitet ist. Entscheidend ist vor allem der Ladezustand beim Start des Ladevorgangs, aber auch Temperatur und Ladeziel spielen eine Rolle.
Grundsätzlich laden E-Autos umso schneller, je leerer der Akku ist. Wer bereits bei 20 oder 30 Prozent Restladung an die Säule fährt, verschenkt Zeit. Laut der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ (Ausgabe 7/2026) kann es sinnvoll sein, erst ein oder zwei Rastplätze später zu stoppen, etwa bei rund 10 Prozent oder darunter.
Diese Rechnung gilt jedoch nicht in jeder Situation. Bei Staugefahr oder unsicherer Ladesäulenverfügbarkeit kann ein früherer Halt sinnvoller sein. Die Redaktion rät in solchen Fällen, lieber langsamer, aber dafür planbar zu laden.
Akku-Temperatur beeinflusst die Ladegeschwindigkeit
Ein weiterer Faktor ist die Temperatur des Akkus. Elektrochemische Prozesse laufen bei Kälte langsamer ab, was die Ladeleistung begrenzt. Viele Fahrzeuge temperieren den Akku automatisch vor, wenn eine Schnellladesäule als Ziel im Navigationssystem hinterlegt ist.
Dennoch lohnt ein Blick in die Fahrzeugeinstellungen. Bei einigen Modellen lässt sich die Vorkonditionierung manuell aktivieren. Das Vorheizen kann bis zu 30 Minuten dauern und sollte entsprechend früh gestartet werden.
Warum Vollladen unterwegs Zeit kostet
Für die gesamte Reisezeit ist es meist ungünstig, an der Schnellladesäule bis 100 Prozent zu warten. Ab etwa 80 Prozent Ladezustand sinkt die Ladeleistung deutlich. Nach Angaben der Zeitschrift dauern die letzten 20 Prozent häufig genauso lange wie die ersten 80.
Zusätzlich kann die Ladeleistung sinken, wenn an Schnellladesäulen mit zwei Anschlüssen beide Plätze belegt sind. In diesem Fall teilt sich die verfügbare Leistung auf. Ist ein Einzelplatz frei, steht dort oft mehr Leistung zur Verfügung.
In der Praxis bedeutet das, lieber mehrere kürzere Ladestopps einzuplanen und nicht auf einen vollständig geladenen Akku zu warten. dpa.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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