DS N°7 kommt neu: Was das SUV Familien im Alltag bietet
- Viel Platz und noch mehr Komfort will DS mit seinem N°7 bieten
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Der neue DS N°7 soll Familien mehr Komfort und Platz bieten und setzt dabei bewusst auf französisches Design statt nüchterner Zweckmäßigkeit. Das SUV der gehobenen Kompaktklasse richtet sich an Autofahrer, die Alltagstauglichkeit suchen, dabei aber Wert auf Ruhe, Ausstattung und ein eigenständiges Erscheinungsbild legen.
Mit 4,66 Metern Länge und einem Kofferraumvolumen von bis zu 560 Litern bewegt sich der Fünftürer auf dem Niveau etablierter Familien-SUV wie VW Tiguan oder Toyota RAV4. DS stellt jedoch einen anderen Schwerpunkt in den Vordergrund. Ein besonders weich abgestimmtes Fahrwerk und eine aufwendige Geräuschdämmung sollen lange Strecken und den täglichen Pendelverkehr spürbar entspannen.
Bestellt werden kann der Nachfolger des bisherigen DS7 laut Hersteller ab Mai. Die Auslieferung ist für den Herbst vorgesehen. Offizielle Preise gibt es noch nicht. Als Orientierung nennt DS das aktuelle Modell, das bei rund 49.460 Euro startet.
Elektrisch oder Mildhybrid – weniger Auswahl beim Antrieb
Im Alltag relevant ist vor allem die neue Antriebsstrategie. Der DS N°7 steht auf einer sogenannten Multi-Energy-Plattform und wird entweder als Mildhybrid oder als reines Elektroauto angeboten. Ein klassischer Diesel und auch der Plug-in-Hybrid entfallen beim Generationswechsel.
Das Mildhybrid-Einstiegsmodell kombiniert einen Dreizylinder-Benziner mit einem elektrischen Startergenerator und kommt auf 107 Kilowatt, was 145 PS entspricht. Diese Variante zielt auf Fahrer, die keine Lademöglichkeit haben, aber dennoch etwas Kraftstoff sparen wollen.
Die rein elektrischen Versionen decken ein breites Leistungsspektrum ab. Sie reichen von 191 Kilowatt mit 260 PS bis zu 276 Kilowatt mit 375 PS. Zur Wahl stehen Batterien mit 74 oder 97 Kilowattstunden. Daraus ergeben sich laut Hersteller Reichweiten zwischen 543 und 740 Kilometern, abhängig von Motorisierung und Akkugröße.
Einordnung für Familien und Vielfahrer
Für den Alltag bedeutet das neue Konzept vor allem eine klarere Entscheidung. Wer häufig lange Strecken fährt und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, bekommt mit den E-Versionen ein komfortorientiertes Reisefahrzeug. Wer flexibel bleiben will und keine Ladeinfrastruktur nutzt, greift zum Mildhybrid, muss aber auf elektrische Fahranteile verzichten.
Der DS N°7 positioniert sich damit weniger über maximale Motorenvielfalt als über Komfort, Design und eine ruhige Fahrcharakteristik. Für Familien, die genau das suchen und den Preisbereich oberhalb der Volumenmodelle akzeptieren, entsteht eine neue Alternative im umkämpften SUV-Segment. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |