City Vibes: plan b zeigt Ideen gegen Hitze und für mehr Sicherheit

City Vibes: Begrünte Balkone an einem Holz-Hochhaus in Delft stehen für neue Ideen gegen städtische Hitze. | Foto: ZDF, Foto: Anni Brück
  • City Vibes: Begrünte Balkone an einem Holz-Hochhaus in Delft stehen für neue Ideen gegen städtische Hitze.
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City Vibes. Wie bleiben Städte lebenswert, wenn es immer heißer wird, und was kann im Alltag für mehr Sicherheit sorgen? Genau darum geht es in der zweiteiligen plan b-Reportage „City Vibes“, die bereits im ZDF-Streaming-Portal läuft und am 28. Juni sowie am 5. Juli jeweils um 15.30 Uhr im ZDF ins Programm kommt.

Die Autorinnen Babette Hnup und Anni Brück suchen in Deutschland und Europa nach konkreten Ansätzen, die sich bereits testen lassen oder schon umgesetzt werden. Beide Filme bietet das ZDF mit Untertiteln und Deutscher Gebärdensprache an.

City Vibes: Zwei Filme, zwei große Stadtfragen

Teil 1 trägt den Titel „Wie kühlen wir unsere Städte ab?“ und schaut darauf, wie sich Hitze in dicht bebauten Vierteln reduzieren lässt. Anni Brück besucht dafür unter anderem Delft, wo ein Holz-Hochhaus ohne Betonkern entsteht, das den ökologischen Fußabdruck möglichst gering halten soll, und in dem Bäume auf Dach und Balkonen bei der Kühlung helfen.

Außerdem geht es nach Athen, wo sogenannte Tiny Forests Schatten, Verdunstungskühle und Luftzirkulation bringen sollen, und wo man Straßenbeläge testet, die Sonnenstrahlen reflektieren. In Sevilla entsteht zudem der Prototyp einer Bushaltestelle, die mit einer Verbindung aus jahrhundertealter, wasser- und erdbasierter Kühltechnik aus dem alten Persien und moderner Technologie die Umgebungstemperatur spürbar senkt.

Wenn Technik und Planung Konflikte früher erkennen sollen

Teil 2 heißt „Wie machen wir unsere Städte sicherer?“ und führt in vier Städte mit vier unterschiedlichen Ansätzen. Babette Hnup zeigt in München ein App-basiertes, Smartphone-gesteuertes Alarmsystem, das ein junger Mann entwickelt hat, nachdem seine ehemalige Freundin Opfer eines tätlichen Übergriffes wurde.

Dazu kommen ein Berliner Unternehmen, das mit Präsenz, Kommunikation und Vertrauen nach dem Awareness-Prinzip Konflikte frühzeitig entschärfen will, sowie Wien mit geschlechts-sensibler Stadtplanung und der Umgestaltung bedrohlich wirkender Orte zu freundlich beleuchteten, einladenden Plätzen. In Bremen testet man in Straßenbahnen außerdem ein KI-basiertes System, das Konflikte und Gewalt erkennt und automatisch die Leitstelle alarmiert. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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