Bußgeld-Rekord in Rheinland-Pfalz: 120 Millionen Euro
- Allein an einer speziellen Straße in Ludwigshafen wurden über 9.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. (Symbolbild)
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Rheinland-Pfalz. Für Autofahrer im Land zeigt die neue Bilanz, wie häufig Tempoverstöße geahndet werden. Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr fast 120 Millionen Euro aus Bußgeldern eingenommen.
Wie das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, bearbeitete die Zentrale Bußgeldstelle 2025 rund 2,6 Millionen Verfahren. Rund 92 Prozent aller Fälle betrafen Geschwindigkeitsverstöße. Die Einnahmen fließen in den Landeshaushalt.
Viele Verfahren wegen Tempoverstößen
Die Behörde ist unter anderem für Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr zuständig. Dazu zählen zu hohes Tempo, zu geringer Abstand und Handyverstöße am Steuer.
Besonders auffällig war eine Straße bei Ludwigshafen. Dort galt wegen Schlaglöchern vom 5. Februar bis 2. Juli nur Tempo 50 statt 100. Nach Angaben der Zentralen Bußgeldstelle wurde die Beschränkung bei 35 Kontrollen häufig missachtet.
Insgesamt wurden dort 9.299 Überschreitungen festgestellt. In 632 Fällen war die Geschwindigkeit so hoch, dass ein Fahrverbot droht. Der höchste gemessene Wert lag bei 130 statt 50 Kilometern pro Stunde.
Auch Großstädte nehmen Millionen ein
Auch die fünf größten Städte in Rheinland-Pfalz erzielten 2025 hohe Einnahmen durch Tempoverstöße. In Mainz, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Trier und Koblenz wurden zusammen rund 340.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Daraus ergaben sich Einnahmen von knapp 12,6 Millionen Euro.
Allein in Mainz nahm die Stadt rund 4,1 Millionen Euro aus Verwarn- und Bußgeldern ein. Das Geld fließt in den städtischen Haushalt. Nach Angaben der Stadt gibt es in Mainz neun stationäre Blitzer sowie drei mobile und eine halbstationäre Anlage. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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