Blutmangel in Mainz: Unimedizin ruft zu Spenden auf
- Es wird derzeit wenig Blut gespendet - mit Folgen. (Symbolbild)
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Mainz. Wegen knapper Blutkonserven ist die Versorgungslage an der Universitätsmedizin Mainz derzeit angespannt. Nach Angaben des größten Klinikums in Rheinland-Pfalz konnten zwar bislang alle Patientinnen und Patienten versorgt werden. Auch geplante Operationen mussten bisher nicht abgesagt werden. Dennoch sei die Lage aktuell sehr schlecht.
Die Unimedizin verfügt nach eigenen Angaben derzeit nur über Vorräte an Blutkonserven für einen Tag. Als wünschenswert gilt ein Bestand für fünf Tage.
Bestimmte Blutgruppen werden besonders gebraucht
Besonders benötigt werden aktuell Spenderinnen und Spender mit den Blutgruppen 0 positiv, 0 negativ und A positiv. Auch bei Blutplättchen gibt es laut Universitätsmedizin zu wenig Spenden.
Der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes hatte zuvor mitgeteilt, dass die Zahl der Spenderinnen und Spender deutlich hinter dem Bedarf zurückbleibt. Als ein Grund wurde die Hitzewelle genannt.
Keine schnelle Entspannung erwartet
In den kommenden Wochen rechnet die Universitätsmedizin nicht mit einer spürbaren Besserung. Als Gründe nennt sie die anhaltende Hitze und die Sommerferien. Jede Blutspende helfe dabei, die Versorgung von Notfallpatienten sowie von Menschen sicherzustellen, die regelmäßig Bluttransfusionen benötigen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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