Bildungsministerin: Auch 30 Kinder pro Klasse sind kein Problem
- «Je heterogener die Klassen sind, desto schwieriger wird das», sagt die neue rheinland-pfälzische Bildungsministerin.
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Mainz. Für den Lernerfolg an Schulen in Rheinland-Pfalz ist nach Einschätzung von Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig nicht allein die Zahl der Kinder pro Klasse entscheidend. In Mainz sagte die CDU-Politikerin, eine gut ausgebildete Lehrkraft könne auch mit 30 Kindern gut arbeiten.
Schwieriger werde es nach ihren Worten, wenn Klassen sehr unterschiedlich zusammengesetzt seien. „Je heterogener die Klassen sind, desto schwieriger wird das“, sagte Eiling-Hütig der Deutschen Presse-Agentur.
Digitalisierung soll im Unterricht helfen
Bei heterogenen Lerngruppen könne Digitalisierung unterstützen. Im Mathematik-Unterricht könnten schwächere Schülerinnen und Schüler passende Übungsaufgaben erhalten, leistungsstarke Kinder forderndere Aufgaben und die Mitte entsprechend abgestimmte Angebote. Die Ministerin sprach von einer Form der Binnendifferenzierung.
Ministerin betont Qualität der Lehrkräfte
Entscheidend sei immer die Frage, ob eher die Quantität oder die Qualität den Unterschied mache. Eiling-Hütig verwies dabei auch auf die Ausbildung an den Hochschulen. Wenn Universitäten sehr gut vorbereitete, gut ausgebildete und motivierte Lehrkräfte hervorbrächten, könne das auch zu motivierten und leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern führen.
Langfristig wolle sie erreichen, dass Universitäten in Rheinland-Pfalz nicht nur bei einzelnen Fächern oder Drittmitteln an Exzellenz dächten, sondern auch bei der Lehrkräfteausbildung. Ziel sei es, junge Menschen für das Leben zu wappnen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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