Besser schlafen im Doppelbett: Warum zwei Matratzen helfen
- Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen: Zwei Matratzen im Doppelbett ermöglichen unterschiedliche Härtegrade und Stützkraft, und ist ideal für Paare mit verschiedenen Schlafgewohnheiten. (zu dpa: «Eine Matratze oder zwei? Besser schlafen im Doppelbett»)
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Doppelbett-Matratzen. Zwei getrennte Matratzen sorgen in vielen Fällen für ruhigeren und ergonomisch besseren Schlaf im Doppelbett. Paare können damit unterschiedliche Körpermaße, Gewichte und Schlafgewohnheiten ausgleichen. Nach Einschätzung der Aktion Gesunder Rücken (AGR) ist diese Lösung für viele Menschen praktischer als eine große gemeinsame Matratze.
Damit der Körper nachts gut gestützt wird, muss eine Matratze zur Körpergröße und zum Gewicht passen. Auch Schlafposition und persönliche Vorlieben spielen eine Rolle. Selbst bei harmonischen Paaren unterscheiden sich diese Faktoren oft deutlich. Zwei einzelne Matratzen ermöglichen deshalb, für jede Person den passenden Härtegrad und die geeignete Stützkraft zu wählen.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei Bewegungen im Schlaf. Liegt das Paar auf einer durchgehenden Matratze, übertragen sich Drehbewegungen oder das Aufstehen häufig auf die gesamte Liegefläche. Bei zwei getrennten Matratzen werden solche Bewegungen deutlich weniger spürbar.
Zwei Matratzen sind im Alltag oft praktischer
Auch im Haushalt können zwei schmalere Matratzen Vorteile bringen. Bezüge lassen sich einfacher wechseln als bei sehr breiten Modellen mit 180 oder 200 Zentimetern. Außerdem können Bezüge getrennt gewaschen oder einzeln ersetzt werden, wenn sie mit der Zeit verschleißen.
Als Nachteil gilt oft die sogenannte Besucherritze zwischen den Matratzen. Wer den Spalt als störend empfindet, kann ihn mit keilförmigen oder T-förmigen Schaumstoffteilen ausgleichen. Auch ein zusätzlicher Topper kann helfen. Er verdeckt den Spalt und sorgt gleichzeitig für eine gleichmäßigere Liegefläche.
Wenn die beiden Matratzen sehr unterschiedliche Härtegrade haben, funktioniert das Ausgleichen der Ritze etwas schlechter. Ein Topper kann in solchen Fällen trotzdem zusätzlichen Komfort schaffen und die Liegefläche verbinden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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