Bayreuther Festspiele: So laufen „Rienzi“ und der „Ring“ 2026 im TV
- Bayreuther Festspiele: Das Festspielhaus in Bayreuth begleitet die Übertragungen von „Rienzi“ und dem „Ring“ im Jubiläumsjahr 2026.
- Foto: BR Bayerischer Rundfunk, Foto: Kristina Kreutzer
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Bayreuther Festspiele. Zum Jubiläumsjahr 2026 kommen Wagner-Fans in Bayreuth nicht nur vor Ort auf ihre Kosten, sondern auch zuhause: Mehrere Abende laufen im Radio, im TV und als Video-Livestream. Los geht es am 25. Juli mit dem Festakt zum 150. Geburtstag.
Im Zentrum stehen die Eröffnungspremiere „Rienzi“ und die komplette „Ring“-Neuproduktion, die im Rahmen des ARD Radiofestivals über die ARD-Kulturwellen und Deutschlandradio zu hören sind. Dazu kommt ein Videostream bei ARD Klassik in der ARD Mediathek und später eine TV-Ausstrahlung bei 3sat.
„Rienzi“ live: Dirigat, Regie und Besetzung
Am 26. Juli bringen die Festspiele Wagners Jugendwerk „Rienzi“ erstmals auf dem Grünen Hügel heraus. Nathalie Stutzmann übernimmt die musikalische Leitung, die Neuinszenierung erarbeiten Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka als Regie-Duo.
Die Oper spielt in Rom und steht stilistisch im Spannungsfeld zwischen Grand Opéra und späterer Instrumentalisierung durch das NS-Regime. In den Hauptrollen stehen Tenor Andreas Schager als Rienzi sowie Gabriela Scherer als Irene und Jennifer Holloway als Adriano vor dem Publikum.
Bayreuther Festspiele: So laufen die Übertragungen am 26. Juli
BR Klassik sendet die „Rienzi“-Premiere am 26. Juli live ab 15.57 Uhr im ARD Radiofestival, zusätzlich übertragen alle Kulturwellen der ARD und Deutschlandradio. Ab 16 Uhr startet der Video-Livestream bei ARD Klassik in der ARD Mediathek.
Wer lieber im klassischen Fernsehprogramm schaut, findet die TV-Aufzeichnung am 1. August um 20.15 Uhr in 3sat.
„Ring“-Neuproduktion: Thielemann dirigiert, Vogt übernimmt vier Hauptrollen
Beim „Ring“ richtet sich der Blick 2026 auf eine Bilderflut aus früheren Bayreuther Inszenierungen, aus der Rezeptionsgeschichte entsteht ein KI-Projekt. Christian Thielemann dirigiert die Neuproduktion.
Eine Besonderheit betrifft den Tenor Klaus Florian Vogt: Er wechselt innerhalb von 24 Stunden von Loge in „Das Rheingold“ zu Siegmund in „Die Walküre“, danach folgen für ihn die beiden Siegfriede in „Siegfried“ und „Götterdämmerung“. Damit übernimmt in Bayreuth erstmals ein Sänger in allen vier „Ring“-Teilen eine Hauptrolle.
Neue ARD-Mediathek-Serie über Wagner
Zusätzlich startet am 21. Juli in der ARD Mediathek die vierteilige Serie „The Good, the Bad & the Ego“ von Michael Wende und Andreea Wende. Sie widmet sich einem Psychogramm über Genie, Mythos und das „Ich“ von Richard Wagner.
Auch Einführungen, Hintergrundberichte und weitere Inhalte bündelt BR Klassik online im Dossier unter urlnt=https://www.br-klassik.de/themen/bayreuther-festspiele/bayreuther-festspiele-themenseite-100.html Bayreuther Festspiele auf BR Klassik. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |