ARD-Streiks angekündigt: Was Reisende und Pendler bisher wissen
- Wenn bei ARD-Sendern gestreikt wird, können sich Programmabläufe kurzfristig ändern oder Angebote zeitweise fehlen. Konkrete Termine oder betroffene Regionen nennt die aktuelle ver.di-Mitteilung jedoch nicht.
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Streik. Wenn vertraute ARD-Angebote plötzlich fehlen oder sich Programmabläufe ändern, trifft das viele im Alltag – aktuell sind im Umfeld der Tarifverhandlungen Streiks bei ARD-Sendern Thema.
Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di richten sich die angekündigten Streiks gegen eine aus ihrer Sicht schleppende Tarifrunde bei ARD-Anstalten. Konkrete Streiktermine, betroffene Standorte oder Hinweise zu Programmausfällen nennt die Mitteilung jedoch nicht (Stand: Donnerstag, 30. April). Offizielle Informationen der Gewerkschaft stehen unter Pressebereich von ver.di.
Genannt werden lediglich anstehende Verhandlungstermine: im NDR am Montag, 19. Mai, im BR am Freitag, 22. Mai, und im WDR am Dienstag, 9. Juni. Ob es bis dahin oder an diesen Tagen zu Arbeitsniederlegungen kommt, bleibt in der Mitteilung offen.
Welche Auswirkungen sind aktuell bekannt?
- Es gibt in der Quelle keine Angaben dazu, ob und wann Radio-, TV- oder Online-Angebote tatsächlich ausfallen.
- Es ist nicht benannt, welche Regionen oder Redaktionen konkret betroffen wären.
- Es werden keine Ausnahmen (z. B. Notdienste, Mindestbesetzung) genannt.
Hintergrund: Tarifverhandlungen bei ARD-Anstalten
Ver.di begründet die Streiks mit dem Stand der Verhandlungen und fordert eine Tariferhöhung um sieben Prozent oder mindestens 300 Euro pro Monat. Christoph Schmitz-Dethlefsen (ver.di-Bundesvorstand, zuständig für Medien) kritisiert, dass aus seiner Sicht Termine verschleppt und Angebote „weit unter dem Machbaren“ gemacht würden.
Wer wissen will, ob konkrete Ausfälle geplant sind, findet aktualisierte Hinweise am ehesten in offiziellen Mitteilungen der beteiligten Sender sowie im Pressebereich von ver.di.[red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |