Alkoholverbot an Bahnhöfen gilt bundesweit ab Oktober

Die Deutsche Bahn führt bis Donnerstag, 15. Oktober, ein Alkoholverbot an allen Bahnhöfen ein. Ziel sind mehr Sicherheit und weniger Gewalt in Bahnhofshallen und auf Bahnsteigen. | Foto: Deutsche Bahn AG / Dominic Dupont
  • Die Deutsche Bahn führt bis Donnerstag, 15. Oktober, ein Alkoholverbot an allen Bahnhöfen ein. Ziel sind mehr Sicherheit und weniger Gewalt in Bahnhofshallen und auf Bahnsteigen.
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Deutschland. Reisende müssen sich an deutschen Bahnhöfen auf neue Regeln einstellen. Die Deutsche Bahn verbietet schrittweise den Alkoholkonsum an allen rund 5400 Bahnhöfen bundesweit.

Neue Regeln an Bahnsteigen und in Bahnhofshallen

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wird das Verbot bis Donnerstag, 15. Oktober, nach und nach umgesetzt. Ziel sei mehr Sicherheit für Fahrgäste und Mitarbeitende.

DB-Chefin Evelyn Palla kündigte ein konsequentes Vorgehen an. Hintergrund seien wiederkehrende Gewalttaten im Umfeld von Alkohol. Zuletzt habe ein brutaler Angriff am Freitag, 17. Juli, die Diskussion erneut verschärft.

Die Bahn führt das Alkoholverbot über ihr Hausrecht ein. Dafür müssen laut Unternehmen in den kommenden Wochen örtliche Hausordnungen angepasst werden. Die Abstimmung läuft mit Kommunen und Behörden.

Diese Bahnhöfe sind bereits alkoholfrei

Schon heute gilt an rund 30 Bahnhöfen ein Alkoholverbot. Dazu gehören unter anderem Köln, München und Hamburg. Nach Angaben der DB habe sich dort gezeigt, dass alkoholfreie Bahnhöfe zu weniger Gewalt und weniger Müll führen.

Ab Dienstag, 1. September, kommen zunächst weitere große Bahnhöfe hinzu.

  • Berlin Hauptbahnhof
  • Berlin Gesundbrunnen
  • Kiel
  • Braunschweig

Bis Mitte Oktober sollen dann alle weiteren Bahnhöfe folgen.

Was weiter erlaubt bleibt

Nicht betroffen ist die Gastronomie innerhalb der Bahnhöfe. Alkohol darf dort weiterhin ausgeschenkt und konsumiert werden.

Auch verschlossene Flaschen im Gepäck oder Einkäufe aus Geschäften bleiben erlaubt.

Wer gegen das Verbot verstößt, muss laut Bahn zunächst mit einem Platzverweis rechnen. Bei wiederholten Verstößen droht ein Hausverbot.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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