520-PS-Comeback: Alfa Romeo bringt legendären Motor zurück
- Alfa Romeo bringt seine Modelle Giulia (l) und Stelvio als V6-Benziner zurück.
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Alfa Romeo Stelvio und Giulia. Für Autofahrer mit Interesse an leistungsstarken Verbrennern bedeutet die Entscheidung von Alfa Romeo vor allem eines: Die beiden Modelle Stelvio und Giulia sind wieder mit einem klassischen V6-Benziner erhältlich, allerdings zu hohen Anschaffungs- und laufenden Kosten.
Der Hersteller rückt damit von seinem zuvor angekündigten schnellen Umstieg auf reine Elektroautos ab. Stattdessen werden kommende Modellgenerationen erneut auch mit Verbrennungsmotoren geplant. Parallel dazu kehrt der vor einem Jahr eingestellte Sechszylinder-Benziner in den Topversionen der aktuellen Baureihen zurück.
Als Quadrifoglio-Modelle sind SUV und Limousine ab sofort wieder bestellbar. Der Einstiegspreis liegt bei 100.700 Euro für die Giulia und bei 108.800 Euro für den Stelvio. Damit bewegen sich beide Fahrzeuge klar im hochpreisigen Segment.
Hohe Leistung, spürbare Mehrkosten im Alltag
Unter der Haube arbeitet ein 2,9 Liter großer V6-Turbo. Er leistet laut Hersteller 382 Kilowatt beziehungsweise 520 PS und stellt bis zu 600 Newtonmeter Drehmoment bereit. Beide Modelle beschleunigen in weniger als vier Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beim Stelvio bei 285 km/h und bei der Giulia bei bis zu 307 km/h.
Zur Serienausstattung gehören unter anderem zahlreiche Carbon-Anbauteile, ein besonders sportlich abgestimmtes Fahrwerk sowie das Quadrifoglio-Kleeblatt an den Kotflügeln. Diese Extras erklären einen Teil des hohen Preises, ändern aber nichts an den laufenden Ausgaben.
Der kombinierte Verbrauch der Giulia wird mit 10,1 Litern Benzin pro 100 Kilometer angegeben, der Stelvio kommt auf 11,8 Liter. Der CO2-Ausstoß liegt bei 229 beziehungsweise 267 Gramm pro Kilometer. Damit zählen beide Fahrzeuge zu den verbrauchsstärkeren Modellen ihrer Klasse und verursachen entsprechend hohe Kraftstoffkosten sowie eine ungünstige Einstufung bei Abgaben und laufenden Belastungen.
Unterm Strich richtet sich die Rückkehr des V6 weniger an Alltagsfahrer als an Käufer, die Leistung und Fahrdynamik bewusst über Effizienz stellen. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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