Vorfälle nehmen zu: Rheinland-Pfalz hält an Antisemitismusbeauftragter fest
- Monika Fuhr übt das Amt seit dem Jahr 2022 aus. (Archivbild)
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Mainz. Die Landesregierung setzt weiter auf Kontinuität beim Einsatz gegen Antisemitismus. In Rheinland Pfalz bleibt Monika Fuhr Beauftragte des Ministerpräsidenten für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen.
Ministerpräsident Gordon Schnieder ernannte Fuhr in Mainz erneut für das Amt. Sie gilt nach Angaben der Staatskanzlei als wichtiges Bindeglied zwischen den jüdischen Gemeinden und der Landesregierung. Außerdem ist sie Ansprechpartnerin für zahlreiche Institutionen und Initiativen im Land. Fuhr hat die Aufgabe bereits seit dem Jahr 2022 inne.
Bindeglied zwischen Gemeinden und Politik
Nach Worten Schneiders trägt Fuhr dazu bei, den Austausch zwischen Staat und jüdischen Gemeinden zu stärken. Gleichzeitig unterstütze sie Projekte und Initiativen, die sich gegen Antisemitismus engagieren und jüdisches Leben sichtbar machen.
Der Regierungschef betonte, jüdisches Leben gehöre fest zur Identität von Rheinland Pfalz. Dieses wolle das Land weiter fördern und schützen.
Land will Antisemitismus entschlossen entgegentreten
Schnieder verwies zugleich auf eine zunehmende Zahl antisemitischer Vorfälle. Dass Jüdinnen und Juden auf offener Straße angegriffen werden, beschäme und bedrücke ihn sehr, sagte der CDU Politiker. Die Landesregierung werde sich dem Antisemitismus weiterhin klar entgegenstellen.
Ziel bleibe, dass jüdisches Leben überall im Land sicher und frei möglich ist. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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