Tigermücke breitet sich aus: Das hilft gegen Brutstätten
- Die Asiatische Tigermücke findet schon in kleinen Wasserstellen geeignete Brutplätze.
- Foto: CDC/ James D. Gathany
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Region. Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in unseren Breiten aus. Das Ordnungsamt informiert deshalb darüber, wie man die schwarz-weiß gezeichnete Mücke erkennt und ihre Vermehrung im eigenen Umfeld eindämmt.
Die Tigermücke ist etwa 0,5 bis 1 Zentimeter groß. Sie trägt einen hellen Streifen über Kopf und Rücken, ist vor allem tagsüber aktiv und sticht häufig. Sie kann bis zu 20 Krankheitserreger übertragen, darunter Dengue-, Chikungunya- und Zika-Viren.
Nach Angaben des Hessischen Landesamtes für Gesundheit und Pflege hat eine Tigermücke in Hessen bislang keine entsprechende Krankheit übertragen. Fachleute schätzen das Risiko derzeit als gering ein. Ein Stich ist deshalb zunächst kein Grund zur Beunruhigung. „Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Wichtig ist aber, dass wir wissen, worauf wir achten können und wie jeder mit einfachen Mitteln dazu beitragen kann, die weitere Vermehrung der Tigermücke einzudämmen“, erklärt Christoph Winkler, Leiter des Ordnungsamtes.
Wasserstellen regelmäßig kontrollieren
Kleine Wasseransammlungen reichen der Tigermücke zur Fortpflanzung. Als mögliche Brutstätten kommen unter anderem Blumentopfuntersetzer, Eimer, Gießkannen, Vogeltränken, Regentonnen und verstopfte Dachrinnen infrage.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sollten nicht benötigte Gefäße geleert, umgedreht oder weggeräumt werden. Das Wasser in Vogeltränken und Planschbecken sollte mindestens einmal pro Woche wechseln. Regentonnen sollten abgedeckt bleiben, Regenrinnen frei von Laub sein. Abgestandenes Wasser vergießt man am besten direkt im Garten und gibt es nicht in den Abfluss.
„Gerade jetzt im Spätsommer, wenn warme Tage und Regenschauer zusammenkommen können, entstehen schnell kleine, aber ausreichende Wasserstellen, die der Tigermücke auch in den kommenden Wochen noch ideale Lebensbedingungen bieten,“ sagt Winkler.
Wer eine verdächtige Mücke entdeckt, kann den Fund mit einem Foto beim Hessischen Landesamt für Gesundheit und Pflege unter Klima@hlfgp.hessen.de melden. Weitere Informationen und Broschüren stellt das Landesamt online unter hlfgp.hessen.de bereit.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |