Sperrzone am Waidsee in Weinheim: Prozessionsspinner entdeckt
- Die feinen Haare des Prozessionsspinners enthalten ein Nesselgift, das Beschwerden auslösen kann. (Symbolbild)
- Foto: Philip Dulian/dpa
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Weinheim. Am Waidsee in Weinheim ist ein Bereich wegen des gefährlichen Eichenprozessionsspinners gesperrt worden. Betroffen ist die Halbinsel des Sees, die auch als „Schweinebucht“ bekannt ist.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim wurden dort Nester der Raupen entdeckt. Ein aufmerksamer Passant hatte die Polizei informiert, nachdem er Gespinste des Schmetterlings an der Halbinsel bemerkt hatte. Der Bereich wurde anschließend deutlich sichtbar mit Absperrband gesichert. Das Betreten ist verboten.
Gesundheitsgefahr durch Brennhaare
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können für Menschen gesundheitliche Probleme verursachen. Ihre feinen Brennhaare lösen unter anderem folgende Beschwerden aus.
- starke allergische Reaktionen
- Hautreizungen und Juckreiz
- Atembeschwerden
Die Haare können sich leicht über die Luft verbreiten und auch ohne direkten Kontakt Beschwerden auslösen.
Stadt prüft weitere Maßnahmen
Ein Grünflächenbeauftragter der Stadt Weinheim will den betroffenen Bereich am Donnerstag, 28. Mai erneut kontrollieren. Danach sollen geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr entschieden werden.
Der Waidsee ist ein ehemaliger Baggersee und ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Region. Besucher sollen die Absperrung beachten und den gesperrten Bereich meiden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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