Schutzzaun gegen Schweinepest im Westerwaldkreis geplant

Ein Zaun soll die Schweine im Westerwald schützen. (Symbolbild) | Foto: Federico Gambarini/dpa
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Westerwaldkreis. Zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest plant der Westerwaldkreis einen neuen Schutzzaun an der Grenze zu Nordrhein Westfalen. Die Barriere soll verhindern, dass infizierte Wildschweine aus betroffenen Regionen in den Kreis gelangen.

Nach Angaben der Kreisverwaltung soll der Zaun in den Ortsgemeinden Stein Neukirch und Liebenscheid errichtet werden. Die Maßnahme wird gemeinsam mit dem rheinland pfälzischen Umweltministerium umgesetzt.

Hintergrund ist die zunehmende Ausbreitung der Tierseuche in Nordrhein Westfalen. Im Landkreis Olpe wurde im Juni erstmals die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen nachgewiesen. Inzwischen registrierten die Behörden dort rund 640 Fälle. Auch im benachbarten Kreis Siegen Wittgenstein gibt es Nachweise. Der bislang nächstgelegene Fundort liegt etwa 22 Kilometer von der Grenze des Westerwaldkreises entfernt.

Zaun vom Stegskopf bis zum Dreiländereck

Der geplante Schutzzaun soll vom Lager Stegskopf bis zum Dreiländereck verlaufen. Später ist eine Fortführung im Kreis Altenkirchen vorgesehen. Die Kosten übernimmt das Umweltministerium in Mainz. Nach Angaben der Kreisverwaltung sollen Einschränkungen für Besucher gering bleiben. Wander und Radwege bleiben über Durchlässe nutzbar. Auch für Querungen an der Landesstraße 296 und an der Bundesstraße 54 sind Lösungen vorgesehen.

Untersuchungen bei Wildschweinen laufen

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich. Für Haus und Wildschweine verläuft die Krankheit jedoch meist tödlich. Einen Impfstoff gibt es bisher nicht. Um ein mögliches Auftreten frühzeitig zu erkennen, werden seit März in mehreren Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises alle erlegten Wildschweine untersucht.

  • 227 Tiere wurden bisher getestet
  • Alle Befunde waren bislang negativ

Mit den Kontrollen und dem geplanten Schutzzaun will der Kreis eine Ausbreitung der Tierseuche möglichst früh stoppen. dpa/red

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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