Oberleitungsschaden in Ulm: ICE zwischen Stuttgart und München umgeleitet
- Reisende warten am Bahngleis in Ulm: Wegen einer Oberleitungsstörung fuhren an dem wichtigen Bahn-Knotenpunkt nur vereinzelt Züge.
- Foto: Ralf Zwiebler/dpa
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Ulm. Bahnreisende im Südwesten müssen am Montag, 27. April, mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Grund ist ein Schaden an der Oberleitung im Bereich des Ulmer Hauptbahnhofs. Auch ICE-Züge zwischen München und Stuttgart werden teilweise umgeleitet.
Am wichtigen Bahnknoten fahren derzeit nur wenige Züge. Nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn riss am Morgen ein Tragseil, das die Oberleitung stabilisiert. Die Bahn geht von einem technischen Defekt aus. Solche Risse kämen vereinzelt vor.
Bahnhof zeitweise ohne Strom
Der Ulmer Hauptbahnhof war am Vormittag vorübergehend ohne Strom. Inzwischen ist ein Gleis wieder befahrbar. Auch der Abschnitt zwischen Ulm und Beimerstetten im Alb Donau Kreis wurde wieder freigegeben. Einzelne Züge im Regional und Fernverkehr können deshalb wieder fahren. Welche Verbindungen verkehren, wird laut Bahn situativ entschieden.
Reisende müssen weiterhin mit Einschränkungen rechnen. Nach einer ersten Prognose sollen die Störungen mindestens bis etwa 15 Uhr andauern.
Teilweise Umleitung über Aalen
Die Auswirkungen im Überblick:
- ICE-Züge zwischen München und Stuttgart werden teilweise umgeleitet
- Am Ulmer Hauptbahnhof fahren nur einzelne Züge
- Verspätungen und Ausfälle im Regional und Fernverkehr sind möglich
Ein kurzfristig eingerichteter Bus Notverkehr zwischen Amstetten und Ulm soll demnächst wieder eingestellt werden. Die Bahnstrecke von Ulm bis Örlingen bleibt nach Angaben der Bahn jedoch bis zum Nachmittag gesperrt. Fernzüge werden weiterhin teilweise über Aalen umgeleitet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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