Neue Online-Plattform im Ahrtal zeigt Folgen der Flut
- Nach dem extremen Hochwasser 2021 an der Ahr sind umfangreiche Maßnahmen zum Wieder- und Neuaufbau der Infrastruktur erforderlich. (Archivbild)
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Ahrtal. Eine neue interaktive Online-Plattform zeigt, wie sich die Region nach der Flutkatastrophe entwickelt. Forschende geben damit erstmals einen gebündelten Einblick in die Veränderungen entlang der Ahr und in die wissenschaftliche Begleitung des Wiederaufbaus.
Die Anwendung gehört zum Forschungsprojekt „MonAHR“. Beteiligt sind die Hochschule Trier, die Universität Koblenz und die Hochschule Koblenz. Ziel ist es, die ökologische Entwicklung des Flusses während der Wiederherstellung des Gewässers systematisch zu dokumentieren.
Nutzer können auf der Plattform nachvollziehen, wie sich Landschaft und Flusslauf seit der Flutkatastrophe im Sommer 2021 verändert haben. Interaktive Karten und Luftbilder zeigen den Zustand der Region vor und nach dem Hochwasser.
Daten zu Wasserqualität und Natur
Die Plattform erklärt auch, wie die Forschenden ihre Daten erheben. Bilder und kurze Erläuterungen zeigen die eingesetzten Messgeräte und Methoden.
Zu sehen sind unter anderem Informationen zu
- der Wasserqualität der Ahr
- Veränderungen der Gewässerstruktur
- Tier und Pflanzengemeinschaften im Fluss und am Ufer
Die Ergebnisse sollen helfen, den Wiederaufbau wissenschaftlich zu begleiten und künftige Maßnahmen zur Gewässerentwicklung besser planen und bewerten zu können.
Finanziert und unterstützt wird das Projekt vom Umweltministerium Rheinland Pfalz sowie vom Landkreis Ahrweiler und der Stadt Bad Neuenahr Ahrweiler. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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