Nach 38.000-Euro-Strafe: Influencerin Hanadi Diab spricht über ihre Insolvenz
- Diab soll bezahlte Kooperationen in Instagram-Storys nicht oder nicht ausreichend als Werbung gekennzeichnet haben (Symbolfoto)
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Stuttgart. So erklärt die Stuttgarter Influencerin Hanadi Diab ihre Insolvenz: Die 39 Jahre alte Unternehmerin weist einen Zusammenhang mit dem rechtskräftigen Bußgeld wegen Verstößen gegen die Werbekennzeichnungspflicht zurück.
In einem auf TikTok veröffentlichten Video sagte Diab, sie sei zwar in der Insolvenz, aber nicht wegen des Bußgeldbescheids. Stattdessen machte sie vor allem die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für ihr Beauty-Geschäft verantwortlich.
Diab spricht erstmals öffentlich
Nach eigenen Angaben hatte sich Diab zunächst bewusst nicht öffentlich geäußert. In den vergangenen Wochen sei sie jedoch mit zahlreichen Nachrichten, Markierungen in sozialen Netzwerken und Berichten über Insolvenz und Bußgeld konfrontiert gewesen. Mit dem am Sonntag, 16. August, veröffentlichten Video wolle sie nun „ein bisschen Licht ins Dunkle bringen“.
Gegen Diab hatte die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg ein Bußgeld von 36.000 Euro verhängt. Einschließlich Gebühren und Auslagen beläuft sich der Betrag nach Behördenangaben auf 37.803,50 Euro. Der Bescheid ist rechtskräftig.
Corona-Folgen als Hauptursache
Diab schilderte, ihr Studio habe während der Pandemie zeitweise keine Kunden annehmen dürfen. Hochzeiten, Veranstaltungen und Brauttermine seien weggefallen. Auch der Verkauf ihrer Beauty-Produkte sei stark zurückgegangen.
Nach ihren Angaben setzte sie zunächst ihre Ersparnisse ein, um das Unternehmen weiterzuführen. Später habe sie den Punkt erreicht, an dem es finanziell nicht mehr weiterging. Aus ihrem Umfeld habe es schon früher den Rat gegeben, Insolvenz anzumelden.
Bereits im April hatte Diab die Vorwürfe rund um die Werbekennzeichnung in einem Video zurückgewiesen. Nun betonte sie erneut, dass das Bußgeld nicht Auslöser ihrer Insolvenz sei. Zugleich sagte sie, die Insolvenz bedeute für sie nicht, versagt zu haben. Sie wolle an frühere Erfolge anknüpfen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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