Landtagswahl in Baden-Württemberg: Neue Regeln und Kandidaten
- Teilnehmen dürfen deutsche Staatsbürger, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg haben.
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Stuttgart. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag, 8. März, rückt näher und bringt bedeutende Neuerungen mit sich. Erstmals dürfen auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben, und die Wähler können zwei Kreuze auf dem Wahlzettel machen – eines für den Wahlkreisabgeordneten und eines für die Landesliste einer Partei.
Neue Regeln und junge Wähler
Die Wahlrechtsänderungen könnten die politische Landschaft im Land nachhaltig verändern. Rund 7,7 Millionen Menschen sind wahlberechtigt, darunter erstmals Jugendliche ab 16 Jahren. Diese Neuerung soll die politische Teilhabe junger Menschen stärken.
Die Spitzenkandidaten
Die CDU schickt ihren Landeschef Manuel Hagel ins Rennen, während die Grünen mit Cem Özdemir antreten. Hagel wäre mit 37 Jahren der jüngste Ministerpräsident des Landes. Özdemir, 60 Jahre alt, bringt jahrzehntelange politische Erfahrung mit. In Umfragen liegen beide Parteien Kopf an Kopf.
Wirtschaft und Zuwanderung im Fokus
Die wirtschaftliche Lage im Südwesten, geprägt von Stellenabbau bei großen Unternehmen wie Mercedes-Benz und Bosch, ist das beherrschende Thema. Auch Zuwanderung sowie Wohnen und Mieten stehen im Fokus der Wähler. Die Parteien setzen in ihren Programmen klare Schwerpunkte auf diese Themen.
Indirekte Wahl des Regierungschefs
Der Ministerpräsident wird nicht direkt gewählt, sondern vom Landtag bestimmt. Chancen auf das Amt haben derzeit nur Hagel und Özdemir. Markus Frohnmaier von der AfD tritt zwar an, hat jedoch keine realistische Aussicht, da keine Partei mit der AfD koalieren möchte. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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