Kritik aus Baden-Württemberg: Hagel rügt Personalwechsel
- Baden-Württembergs CDU-Chef Hagel kritisiert die Kommunikation zu den Personalwechseln in Bundesregierung und CDU. (Archivbild)
- Foto: Marijan Murat/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Stuttgart. Für die CDU in Baden-Württemberg steht nach den jüngsten Personalwechseln in Berlin vor allem eines im Raum: die Frage nach der politischen Wirkung. Landeschef Manuel Hagel hat den Umgang mit den Veränderungen in Regierung und Partei deutlich kritisiert.
Im Sommerinterview von SWR Aktuell sagte Hagel, für die vergangenen Wochen gewinne man „keinen Kommunikationspreis“. Mit Blick auf den Umgang mit Noch-Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erklärte der baden-württembergische Innenminister zudem: „So wie es sich darstellt, ist es natürlich nicht gut.“
Hagel fordert mehr Schwung nach der Sommerpause
Wichtig sei nun, dass die Bundesregierung „mit Schwung in die Sommerpause geht und mit noch mehr Schwung aus der Sommerpause herauskommt“. Damit verbindet Hagel die Erwartung, dass die Koalition nach den Personaldebatten wieder geschlossen auftritt.
Baden-Württemberg sieht Hagel dennoch gut vertreten
Aus Sicht des Landes erkennt Hagel in den Umbesetzungen auch Vorteile. Mit Nina Warken als neuer Kanzleramtschefin, Thorsten Frei als künftigem Unionsfraktionschef und Steffen Bilger als Nachfolger von Schnieder im Amt des Bundesverkehrsministers sei Baden-Württemberg in Berlin stark vertreten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |