ICE L hält wieder in Friedberg: Direkte Verbindungen nach Hamburg und Sylt
- Der neue ICE L verbindet Friedberg und die Wetterau direkt mit Hamburg und Sylt. Die moderne ICE-Generation bietet barrierefreien Einstieg, mehr Komfort und besseren Mobilfunkempfang.
- Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
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Friedberg. Reisende in der Wetterau profitieren ab sofort von neuen ICE-L-Verbindungen zwischen Frankfurt und Westerland auf Sylt. Seit Freitag, 11. Juli, halten die modernen Fernzüge auch wieder regelmäßig in Friedberg. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wurde am Bahnhof Friedberg am Dienstag, 22. Juli, der zweite ICE L offiziell auf den Namen „Wetterau“ getauft. An der Zeremonie nahmen Vertreter der Deutschen Bahn, des Wetteraukreises und der Stadt Friedberg teil.
Direkte ICE-Verbindungen nach Hamburg und Sylt
Die Züge ICE 2374 und ICE 2375 verbinden die Wetterau täglich mit Hamburg und Westerland auf Sylt. Der ICE 2374 fährt morgens ab Frankfurt über Friedberg Richtung Norden. Der Gegenzug erreicht Friedberg am Abend. Vom Freitag, 18. Juli, bis Dienstag, 22. Juli, gab es laut Deutscher Bahn eine kurze baubedingte Unterbrechung. Inzwischen verkehren die Züge wieder regulär. Damit halten am Bahnhof Friedberg werktags wieder drei ICE-Züge. An Wochenenden sind es zehn ICE-Halte.
Darauf können sich Fahrgäste im ICE L einstellen
- Stufenloser Einstieg für bequemeres Reisen mit Gepäck, Kinderwagen oder Rollstuhl
- 562 neu entwickelte Sitze mit Steckdosen, Klapptischen und Tablethalterungen
- Verbesserter Mobilfunkempfang durch spezielle Fensterscheiben
- Großer Familienbereich mit 46 Plätzen und zusätzlichem Kleinkindabteil
- Mehr Barrierefreiheit durch breitere Türen und höhenverstellbare Tische
Die Deutsche Bahn bezeichnet den ICE L als jüngste ICE-Generation. Neben dem neuen Innenraumdesign sollen auch die Lichtsteuerung und zusätzliche Gepäckflächen den Reisekomfort verbessern.
Wetterau soll bundesweit sichtbarer werden
Mit dem Zugnamen „Wetterau“ will die Region auch touristisch stärker wahrgenommen werden. Vertreter des Wetteraukreises betonten bei der Taufe die Bedeutung der Region als Wirtschaftsstandort mit historischer Kulturlandschaft zwischen Taunus, Vogelsberg und Rhein-Main-Gebiet.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |