Frauen führen noch immer viel zu selten Rathäuser in Rheinland-Pfalz
- Noch immer sitzen an der Spitze von Rathäusern in Rheinland-Pfalz deutlich mehr Männer als Frauen. (Symbolfoto)
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Rheinland-Pfalz. In vielen Städten und Gemeinden im Land führen noch immer überwiegend Männer die Rathäuser – das hat direkte Folgen für politische Entscheidungen vor Ort. Zwar ist der Anteil von Bürgermeisterinnen zuletzt gestiegen, doch der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz warnt vor dem Weltfrauentag am Sonntag, 8. März, vor weiterhin ungleichen Chancen für Frauen in der Kommunalpolitik.
Ungleiche Startbedingungen bremsen Frauen in Kommunen
Nach Angaben des Gemeinde- und Städtebundes stehen in Rheinland-Pfalz aktuell 348 Bürgermeisterinnen an der Spitze von 2.259 Ortsgemeinden. In den 158 hauptamtlich geführten Städten und Gemeinden sind es 17 Frauen. Vor fünf Jahren lag die Zahl noch bei 290 ehrenamtlichen und zehn hauptamtlichen Bürgermeisterinnen.
Vereinbarkeit von Familie und Amt bleibt zentrale Aufgabe
Gerade für Frauen sei es nach wie vor schwierig, Beruf, Familie und ein kommunales Spitzenamt zu verbinden, sagte Christiane Horsch, Sprecherin des Netzwerks kommunale Führungsfrauen des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz. Diese strukturellen Hürden wirkten sich unmittelbar auf die politische Vielfalt in Städten und Dörfern aus.
Forderung nach klaren Regeln gegen Alltagssexismus
Um mehr Frauen für Bürgermeisterämter zu gewinnen, fordert der Gemeinde- und Städtebund gleiche Startchancen, eine transparente politische Kultur ohne «Hinterzimmerpolitik» sowie «null Toleranz bei Alltagssexismus». Nur so lasse sich die Repräsentation in den Rathäusern nachhaltig verändern. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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