Elektrifizierung nahe Ulm: Illertalbahn soll mehr Züge bekommen
- Die Deutsche Bahn will die Illertalbahn in Schwaben binnen etwa der kommenden zehn Jahre ausbauen. (Symbolbild)
- Foto: Peter Kneffel/dpa
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Ulm. Für Fahrgäste auf der Illertalbahn könnte es in einigen Jahren mehr Verbindungen und modernisierte Bahnhöfe geben: Auf der stark genutzten Strecke zwischen Ulm, Memmingen, Kempten und Oberstdorf ist die Elektrifizierung geplant.
Nach Angaben des Projektleiters Tobias Liebl könnten die Bauarbeiten in den 2030er Jahren beginnen, wenn die weiteren Planungsschritte optimal verlaufen. Ab Mitte der 2030er Jahre könnten dann die ersten Elektrozüge fahren.
Mehr Züge und barrierefreie Bahnhöfe
Die Illertalbahn gilt nach Angaben der Deutschen Bahn als eine der am stärksten ausgelasteten eingleisigen Strecken in Bayern. Weil große Teile der Strecke nahe der Grenze zu Baden-Württemberg verlaufen, ist der Ausbau auch für viele Menschen im Südwesten relevant.
Nach den bisherigen Planungen soll das Angebot nach der Elektrifizierung deutlich wachsen. Vorgesehen sind rund ein Fünftel mehr Züge. Außerdem sollen mehrere Bahnhöfe barrierefrei umgebaut werden. Zwei neue Stationen sind ebenfalls geplant. Auf einzelnen Abschnitten soll zudem ein zweites Gleis entstehen.
- Zunächst ist der Ausbau der rund 85 Kilometer langen Strecke zwischen Neu-Ulm und Kempten vorgesehen
- Später sollen auch die weiteren rund 40 Kilometer bis Oberstdorf elektrifiziert werden
- Die Kosten werden bisher auf mehrere Hundert Millionen Euro geschätzt
Was für die Region wichtig ist
Für Pendler und Reisende in der Grenzregion zwischen Bayern und Baden-Württemberg wäre das Projekt vor allem bei Takt, Komfort und Erreichbarkeit relevant. Konkrete Bauzeiten stehen noch nicht fest. Voraussetzung für den Start sind weitere Planungsschritte. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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