Bauarbeiten nahe Kelberg: Planierraupen räumen Baufeld für A1
- Derzeit finden im Bereich der Anschlussstelle Kelberg bauvorbereitende Maßnahmen statt.
- Foto: Kevin Schößler/dpa
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Eifel. Beim Lückenschluss der Autobahn 1 in der Eifel laufen erste Bauvorbereitungen. Nahe der Anschlussstelle Kelberg räumen derzeit Planierraupen das Gelände für eine künftige Baustraße frei.
Nach Angaben der Autobahn GmbH gehört die Baustraße zu den vorbereitenden Maßnahmen für den Weiterbau der A1. Bevor die Arbeiten beginnen konnten, wurde das Gelände zunächst auf mögliche Kampfmittel im Boden untersucht.
Die eigentliche Autobahntrasse entsteht allerdings erst später. Der Bau des ersten Abschnitts zwischen Kelberg im Kreis Vulkaneifel und Adenau im Kreis Ahrweiler kann nach aktuellen Planungen frühestens Ende des Jahres 2028 beginnen.
Tierarten sollen vorher umgesiedelt werden
Schon ab Herbst 2026 sind umfangreiche naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. Sie gelten als Voraussetzung für den späteren Start der Bauarbeiten.
Ein wichtiger Punkt ist die Umsiedlung geschützter Tierarten. Dafür werden geeignete Ersatzflächen geschaffen. Besonders im Fokus steht der störungsempfindliche Schwarzstorch.
Weitere Maßnahmen betreffen unter anderem:
- Haselmaus
- Geburtshelferkröte
- Neuntöter
- Feldlerche
Nach Angaben der Autobahn GmbH wurden bereits Amphibien umgesetzt. Außerdem entstanden Schutzzäune für wandernde Tiere.
Autobahn in der Eifel weiter unterbrochen
Die A1 verbindet die Ostsee mit der französischen Grenze bei Saarbrücken. In der Eifel fehlt jedoch noch ein rund 25 Kilometer langes Teilstück.
Der nun vorbereitete erste Bauabschnitt umfasst gut zehn Kilometer zwischen Kelberg und Adenau. Für zwei weitere Abschnitte bis Blankenheim in Nordrhein Westfalen gibt es derzeit noch kein Baurecht.
Bei einem Besuch am Dienstag, 22. April, bezeichnete Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder das Projekt als „von nationaler Bedeutung“. Der CDU Politiker stammt selbst aus der Eifel.
Parallel arbeitet die Autobahn GmbH an der detaillierten Planung für Brücken, Talbrücken und den Verlauf der künftigen Trasse. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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