An die Mikros, fertig, los!: Drei Radiotalente gewinnen in Kaiserslautern
- An die Mikros, fertig, los!: Beim Ehrenamtstag in Kaiserslautern werden zum 25. Mal junge Radiotalente ausgezeichnet.
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An die Mikros, fertig, los!. Beim Ehrenamtstag in Kaiserslautern hat der Nachwuchswettbewerb sein 25. Jubiläum gefeiert. Ausgezeichnet wurden drei junge Radiotalente, die mit sehr unterschiedlichen Themen gezeigt haben, wie nah Radio an der eigenen Lebenswelt sein kann.
Geehrt wurden Maxime Otto (14) aus Dannstadt-Schauernheim, Paul Schanz (11) aus Trier und Hannah Leiske (15) aus Ingelheim. Ihre Beiträge reichen von ADS über Handyregeln bis zum Comeback der Schallplatte.
An die Mikros, fertig, los!: Diese drei Themen wurden ausgezeichnet
Maxime Otto setzte sich in „ADS - Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“ mit Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und Missverständnissen auseinander. Sie formulierte dabei eine klare Botschaft: „Unsere Unterschiede trennen uns nicht, sie ergänzen uns“.
Paul Schanz nahm in „Handyregeln für Eltern“ eine typische Familiendiskussion aufs Korn und drehte die Perspektive um. Statt nur auf Kinder und Jugendliche zu schauen, rückt er die Bildschirmzeit der Erwachsenen in den Fokus.
Schallplatte statt Stream
Hannah Leiske widmete sich in „Comeback der Schallplatte“ einem Trend, der viele überrascht: Jugendliche entdecken analoge Tonträger neu, obwohl Musik jederzeit per Streaming verfügbar ist. In ihrem Beitrag geht es auch um Sammeln und die Verbindung, die Musik zwischen Menschen schaffen kann.
Für Andreas Holz, Programmchef von RPR1., zeigen die drei Beiträge, worauf es im Radio ankommt: „Radio ist das vertrauenswürdigste Medium in Deutschland und die große Herausforderung des Radios ist es, zu wissen, welche Themen alle Hörerinnen und Hörer betreffen. Deshalb brauchen wir Nachwuchstalente, die ein Gespür für interessante Themen haben“.
Warum Nachwuchsförderung beim Radio eine Rolle spielt
Auch Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, betonte die Bedeutung von journalistischer Arbeit in einer Zeit, in der Desinformation ein Thema ist. Er sagte: „Journalismus braucht Journalist*innen, die recherchieren, einordnen und sagen, was ist. Das ist die beste Medizin gegen Fake News. Behaltet eure Neugier und euren Mut, auch schwierige Themen anzugehen“.
Ministerpräsident Gordon Schnieder ordnete den Wettbewerb als Chance ein, Medienpraxis kennenzulernen: „Der Nachwuchswettbewerb 'An die Mikros, fertig, los!' gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Radiowelt zu blicken und sich im Medienbereich auszuprobieren. Ich danke RPR1. und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, dass sie jungen Menschen diese großartige Chance eröffnet und gleichzeitig ihr Interesse am Journalismus weckt“. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |