Florian Bellaire zum Reserveraum Hördter Rheinaue:
Ende des Planverfahrens für zweites Quartal angekündigt – Land sichert Fertigstellung der Baustraße vor Beginn von Massentransporten zu

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Wie der Landtagsabgeordnete Florian Bellaire (CDU) mitteilt, soll der Abschluss des Verfahrens und der Erlass des Planfeststellungsbeschlusses zum Bau des Reserveraums für Extremhochwasser Hördter Rheinaue voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres erfolgen. Dies geht hervor aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten.

Nach Schilderung der Landesregierung sei eine vorgezogene Planung der Baustraße nicht möglich. Diese soll insbesondere zur Entlastung der Anliegergemeinde Kuhardt errichtet werden. Aus der Region war vorgeschlagen worden, diese Planung bereits vor Abschluss der Planung für den Reserveraum zu beginnen. Jedoch sei vorgesehen, „die Ausführung der Bauzuwegung als ersten Schritt der baulichen Umsetzung des Reserveraums anzugehen“.

Gemeinsam mit dem Kuhardter Bürgermeister Christian Schwab sowie dem Rülzheimer Verbandsbürgermeister Matthias Schardt wertet Florian Bellaire die Aussage der Landesregierung als positiv, wonach die Baustraße „vor Beginn der Massentransporte für den Bau des Reserveraums fertiggestellt sein“ müsse. „Wir erwarten einen Baustellenverkehr von bis zu 300 LKW pro Tag. Es war und bleibt zentrales Anliegen, dass die Ortslage von Kuhardt nicht von diesen Massentransporten betroffen sein wird und auch keine anderen Gemeinden zusätzlich belastet werden.“
Bis dahin sollten laut Aussagen des Landes parallel zur Errichtung der Baustraße lediglich Teilbaumaßnahmen an Bauwerken des Reserveraums in Planung und Umsetzung gehen, die keine größeren Massentransporte erforderten.

Zur Frage des Abgeordneten Bellaire hinsichtlich der aktuellen Zeitplanung verweist die Landesregierung auf einen Zeitbedarf von 15-18 Monaten für die Planung und Vorbereitung zu Errichtung der Baustraße. Insgesamt sei davon auszugehen, „dass es nach rechtsgültigem Planfeststellungsbeschluss rund drei Jahre in Anspruch nehmen wird, bis die Baustraße fertiggestellt sein wird.“ Erst danach sei somit ein Beginn von Massentransporten möglich.

Autor:

Florian Bellaire aus Wochenblatt Wörth

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