Waldbrandlage in Rheinland-Pfalz: Schwickert sieht Land gerüstet
- Auch in Rheinland-Pfalz brennt Wald, aber bislang nicht in großem Umfang. (Archivbild)
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Mainz. Wald- und Vegetationsbrände werden in Rheinland-Pfalz nach Einschätzung des neuen Innenministers Achim Schwickert durch Hitze, Trockenheit und Wetterextreme anspruchsvoller. Zugleich sieht der CDU-Politiker das Land nach den Einsätzen am Wochenende bei der Bekämpfung solcher Brände „gut aufgestellt“.
Entscheidend sei, dass Feuerwehren, Katastrophenschutz, Polizei, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk, Bundeswehr, Kommunen, Forstverwaltung, Landwirte und weitere Helfer im Ernstfall eng zusammenarbeiten. Gerade bei Lagen, die sich schnell entwickeln, komme es auf dieses Zusammenspiel an.
Innenminister kündigt Auswertung der Einsätze an
Schwickert kündigte an, die Brände vom Wochenende gemeinsam mit Kommunen und Einsatzkräften auszuwerten. Dort, wo zusätzlicher Bedarf bestehe, solle nachgesteuert werden. Nach seinen Worten ist der Klimawandel eine wachsende Herausforderung für die Gefahrenabwehr.
Rheinland-Pfalz habe sich nach Darstellung des Ministers bereits seit Jahren auf diese Entwicklung vorbereitet. Das Land investiere in moderne Ausstattung, Ausbildung, landesweite Konzepte, regelmäßige Übungen und die Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen.
Tanklöschfahrzeuge und Hubschrauber für schwieriges Gelände
Nach Angaben des Innenministers wurden unter anderem acht geländegängige Tanklöschfahrzeuge vom Typ TLF 3000 beschafft. Sie verfügen über einen 3.000-Liter-Wassertank, Selbstschutzanlagen, Waldbrandwerkzeuge und sind für Einsätze abseits befestigter Wege ausgelegt.
Hinzu kommt ein landesweites Einsatzkonzept mit den kommunalen Aufgabenträgern, damit im Bedarfsfall schnell zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden können. Außerdem stehen zwei neue Polizeihubschrauber mit Rettungswinden zur Verfügung, die auch Löschwasser-Außenlastbehälter transportieren können. Vor allem bei großflächigen Bränden oder in schwer zugänglichem Gelände sollen sie die Einsatzkräfte am Boden unterstützen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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