Waldbrand-Einsatz in Rheinland-Pfalz: Minister bremst Roboter-Pläne
- Es müsse geschaut werden, welchen Mehrwert neues Gerät bringen könne, sagt Innenminister Schwickert.
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Rheinland-Pfalz. Für den Schutz bei Waldbränden im Land reicht neue Technik nach Einschätzung des Innenministeriums allein nicht aus. In Mainz sagte Innenminister Achim Schwickert, bei neuer Ausrüstung müsse genau geprüft werden, welchen konkreten Mehrwert sie im Einsatz hat.
Anlass ist auch der Einsatz eines Löschroboters vor einigen Wochen bei dem Waldbrand nahe dem Rotenfels an der Nahe im Kreis Bad Kreuznach. Die Brandbekämpfung war dort schwierig, weil das Gelände mit Munition belastet ist. Ein Roboter aus Niedersachsen wurde deshalb aus der Ferne eingesetzt.
Minister: Technik nur mit Personal sinnvoll
Schwickert betonte, ein Löschroboter allein löse die Probleme nicht. Das Land müsse auch Personal vorhalten und sicherstellen, dass die Technik schnell an den Einsatzort gebracht werden kann. Den Kommunen könne nicht einfach gesagt werden, das Gerät stehe in Koblenz und müsse dort abgeholt werden.
Auch bei großen Stromaggregaten sieht der Minister das Land in der Pflicht. Solche Geräte müssten nach seiner Ansicht ebenfalls samt Fachpersonal bereitstehen. Dafür sei auch das neue Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz da.
Ministerpräsident Gordon Schnieder hatte am Brandort gesagt, Rheinland-Pfalz müsse sich für die Zukunft noch stärker aufstellen. Dabei werde auch geprüft, ob Löschroboter für das Land geeignet sind. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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