Verwechslung bei der Bärlauch-Ernte: 450 Kilo falsch gepflückt
- Arbeiter ernten Bärlauch in Öhringen - aber vom falschen Grundstück. (Symbolbild)
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Öhringen. Eine gewerbliche Bärlauch-Ernte auf dem falschen Waldgrundstück hat in Öhringen im Hohenlohekreis einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mehr als 450 Kilogramm Bärlauch wurden von Erntehelfern gepflückt. Die Genehmigung für die Sammlung lag zwar vor. Sie galt jedoch für ein benachbartes Grundstück.
Nach Angaben der Polizei bemerkte der Pächter des betroffenen Waldstücks am Freitag, 27. März rund 50 Erntehelfer bei der Arbeit und alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, konnten die Arbeiter eine Genehmigung für die gewerbsmäßige Ernte vorzeigen. Diese war jedoch nicht für das betreffende Waldstück ausgestellt.
Einigung nach der Verwechslung
Der Pächter des abgeernteten Waldstücks einigte sich schließlich mit den Verantwortlichen auf eine Lösung. Der bereits gepflückte Bärlauch wurde gegen eine dreistellige Eurosumme abgekauft.
Bärlauch wächst im Frühjahr in vielen Wäldern und ist als Wildkraut beliebt. Für größere gewerbliche Mengen ist jedoch in der Regel die Zustimmung des Eigentümers oder Pächters notwendig. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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