Vergewaltigung in Stuttgart frei erfunden: Polizei ermittelt
- Den Ermittlern fielen Widersprüche in der Schilderung der 16-Jährigen auf. (Symbolbild)
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Stuttgart. Für die Öffentlichkeit in Stuttgart gibt es in dem gemeldeten Fall nach Polizeiangaben keinen Hinweis auf eine Vergewaltigung in einer öffentlichen Toilette in der Innenstadt. Die Ermittler teilten mit, eine 16 Jahre alte Jugendliche habe in einer Vernehmung eingeräumt, die Tat vorgetäuscht zu haben.
Die Jugendliche hatte nach Polizeiangaben Ende Juni erklärt, sie sei auf dem Heimweg von einer Feier von zwei unbekannten Männern verfolgt worden. Beim Versuch zu flüchten sei sie gestürzt und anschließend von den Männern vergewaltigt worden.
Polizei stieß auf Widersprüche
Im Laufe der Ermittlungen seien den Beamten Widersprüche beim geschilderten Tatablauf aufgefallen. Daraufhin sei die 16 Jährige erneut vernommen worden. Nach Angaben der Polizei räumte sie dabei schließlich ein, dass es die Vergewaltigung nicht gegeben habe.
Ermittlungen nun gegen die Jugendliche
Die Polizei ermittelt nun gegen die 16 Jährige wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat. Zu möglichen Hintergründen machte sie keine Angaben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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