Urteil in Rheinfelden erwartet: Mordprozess um Gastwirt
- Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe. (Archivbild)
- Foto: Magdalena Henkel/dpa
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Rheinfelden. Im Mordprozess um einen getöteten Gastwirt wird am Donnerstag, 13. August vor dem Landgericht Freiburg das Urteil erwartet.
Die Staatsanwaltschaft wirft einem 28 Jahre alten Mann vor, seinen früheren Arbeitgeber im Oktober heimtückisch mit einem Hammer getötet zu haben. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.
Urteil vor dem Landgericht Freiburg erwartet
Nach Angaben der Anklage soll der 28-Jährige seinen ehemaligen Chef am Morgen in dessen Lokal in Rheinfelden im Landkreis Lörrach aufgesucht und ihn in ein Gespräch verwickelt haben. Als der 50 Jahre alte Gastwirt ihm den Rücken zugekehrt habe, soll er ihn mit einem Schlosserhammer angegriffen haben.
Das Opfer soll noch versucht haben, sich zu wehren. Es ging laut Anklage zu Boden und starb noch am Tatort. Insgesamt soll der Angeklagte 74 Mal auf den Mann eingeschlagen haben.
Angeklagter war früher Kellner im Lokal
Der 28-Jährige hatte zuvor mehrere Monate als Kellner im Lokal des später getöteten Gastwirts gearbeitet. Ein Motiv blieb im Prozess zunächst unklar.
Nach der Tat wurden bei einer Drogenuntersuchung laut den Angaben Amphetamin und Methamphetamin nachgewiesen. Der Angeklagte habe erklärt, keine harten Drogen zu konsumieren.
Der Polizei war der Mann den Angaben zufolge bereits bekannt. In der Vergangenheit gab es mehrere Verfahren gegen ihn, darunter wegen Körperverletzung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Diese Verfahren wurden eingestellt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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