Tötungsdelikt in Freiburg: 74-Jähriger stirbt nach Messerangriff
- Nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Freiburg-Rieselfeld ist ein 74-Jähriger am Tatort gestorben. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen; ein 30-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
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Freiburg-Rieselfeld. Am Dienstag, 8. September, wurde gegen 21.20 Uhr eine schwer verletzte Person auf einem Parkplatz an der Willy-Brandt-Allee/Carl-von-Ossietzky-Straße im Freiburger Stadtteil Rieselfeld über den Polizeinotruf gemeldet.
Mehrere sofort alarmierte Polizeistreifen fanden vor Ort einen leblosen 74 Jahre alten Mann. Er wies nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg augenscheinlich Stich- und Schnittverletzungen auf und starb trotz medizinischer Sofortmaßnahmen des Rettungsdienstes noch am Tatort. Zeugen gaben eine Personenbeschreibung ab. In der sofort eingeleiteten Fahndung nahmen Einsatzkräfte wenig später im Bereich der Berliner Allee einen dringend tatverdächtigen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen vorläufig fest. Auch die Polizeihundeführerstaffel und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde unweit des Tatorts gefunden und sichergestellt.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg und die Kriminalpolizei Freiburg führen die Ermittlungen. Ob Opfer und Tatverdächtiger einander kannten und welches Motiv vorliegen könnte, ist derzeit unklar. Nach aktuellem Stand besteht zudem der dringende Verdacht, dass der 30-Jährige auch für ein versuchtes Tötungsdelikt vom Sonntag, 6. September, am Freiburger Schlossbergring in Betracht kommt. Dort soll er einen erst kurz zuvor kennengelernten Mann unvermittelt mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Der Tatverdächtige soll noch am Mittwoch, 9. September, dem Haftrichter vorgeführt werden.
Zur Klärung der weiteren Tatumstände sucht die Kriminalpolizei Freiburg Zeugen. Hinweise werden rund um die Uhr telefonisch unter 0761 882-2880 entgegengenommen.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |