Tödlicher Sportwagen-Crash nahe Freiburg: Ermittler prüfen Rennen

Für zwei Menschen kam jede Hilfe zu spät. (Archivbild) | Foto: Nick Kauz/EinsatzReport24/dpa
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Freiburg. Nach dem tödlichen Zusammenstoß zweier Sportwagen auf der Bundesstraße 3 bei Freiburg laufen die Ermittlungen zur Ursache weiter. Zwei Männer kamen ums Leben. Zwei weitere Insassen wurden verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend, 6. Mai, auf der B3 zwischen Schallstadt und Freiburg kurz vor der Auffahrt zur B31. Zwei Sportwagen kollidierten dort auf regennasser Fahrbahn und kamen von der Straße ab. Ein Wagen prallte gegen einen Baum und wurde in den Böschungsbereich geschleudert.

Der 27 Jahre alte Fahrer und sein 30 Jahre alter Beifahrer starben noch an der Unfallstelle. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Im zweiten Wagen wurden der 30 Jahre alte Fahrer und seine 22-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Ihr Auto kam an der Leitplanke zum Stehen.

Gutachter soll Unfallhergang rekonstruieren

Nach Angaben der Polizei gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse über die Ursache der Kollision. Ermittler prüfen unter anderem, ob die beteiligten Fahrzeuge zu schnell unterwegs waren. Auch ein mögliches illegales Rennen wird weiterhin untersucht.

Ein Sachverständiger soll nun den genauen Ablauf des Unfalls rekonstruieren. Die Auswertung könne noch einige Tage dauern, erklärte ein Polizeisprecher.

Keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Abschnitt

Der Unfall passierte auf einem vierspurigen Abschnitt der B3, der autobahnähnlich ausgebaut ist. Nach Angaben der Polizei gibt es dort keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Strecke gilt als eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen nach Freiburg aus Richtung Norden und Süden.

Die beiden Unfallfahrzeuge gehörten zu einer Gruppe von insgesamt zehn Sportwagen desselben Herstellers, die gemeinsam in Richtung Freiburg unterwegs waren. dpa/red

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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