Sprengstoffalarm an der Schweizer Grenze: Warum schlugen die Spürhunde an?
- Die beiden Autoinsassen waren vorläufig festgenommen worden.
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Rheinfelden. Für Autofahrer an der deutsch-schweizerischen Grenze bei Rheinfelden ist die A861 nach stundenlanger Sperrung wieder frei. Nach einem Sprengstoffverdacht am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn bleiben jedoch mehrere Fragen offen.
Am 9. September hatten Sprengstoffspürhunde bei der Kontrolle eines Autos mit deutscher Zulassung angeschlagen. Daraufhin wurde der Grenzübergang über Stunden gesperrt. Am Abend gab die Polizei Entwarnung. Gefährliche Stoffe seien in dem Fahrzeug nicht gefunden worden.
Was den Alarm auslöste, ist weiter unklar
Unklar blieb zunächst, was genau den Alarm der Spürhunde ausgelöst hatte. Auch zu der Frage, was Spezialkräfte der Bundespolizei konkret in dem Auto fanden, machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben.
Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden vorläufig festgenommen. Ob sie inzwischen wieder auf freiem Fuß sind, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Medienberichte, wonach es sich bei den Männern um Vater und Sohn handeln soll und beide zur Fahndung ausgeschrieben gewesen sein sollen, bestätigte die Polizei nicht.
Kilometerlange Staus auf beiden Seiten der Grenze
Der Grenzübergang liegt auf der Rheinfelder Brücke zwischen Rheinfelden in Baden und dem Schweizer Rheinfelden. Er wird täglich von rund 30.000 Fahrzeugen genutzt. Die stundenlange Sperrung der A861 führte auf beiden Seiten der Grenze zu kilometerlangen Staus. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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