Sperrung in Rheinfelden: Grenze wieder frei
- Sieben Stunden lang ging nichts mehr am Grenzübergang.
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Rheinfelden. Autofahrer und Pendler können den Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn wieder nutzen: Nach einem Sprengstoffverdacht ist die deutsch-schweizerische Verbindung am Mittwochabend nach stundenlanger Sperrung freigegeben worden. Gefährliche Stoffe seien nicht gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher. „Die Autobahn konnte wieder freigegeben werden.“
Spürhunde schlugen bei Kontrolle an
Bei der Einreise hatten am Mittag Sprengstoffspürhunde bei der Kontrolle eines Autos mit deutscher Zulassung angeschlagen. Wegen des Verdachts einer Gefahrenlage räumten die Einsatzkräfte einen festgelegten Gefahrenbereich. Spezialkräfte der Bundespolizei wurden hinzugezogen.
Die zwei Insassen des Autos wurden vorläufig festgenommen. Ob die beiden Deutschen am Abend wieder auf freiem Fuß waren, blieb zunächst unklar. Medienangaben, wonach es sich um Vater und Sohn handeln soll und beide zur Fahndung ausgeschrieben gewesen seien, bestätigte die Polizei nicht.
Kilometerlange Staus auf beiden Seiten
Während des Einsatzes war die Autobahn 861 gesperrt. Sie verbindet die A98 auf deutscher Seite mit der schweizerischen A3. Nach Angaben des ADAC kam es auf beiden Seiten der Grenze zu kilometerlangen Staus. Die Polizei in Baden-Württemberg leitete den Verkehr an der Ausfahrt Rheinfelden-Mitte ab.
Wichtige Verbindung für den Grenzverkehr
Der Übergang Rheinfelden-Autobahn liegt auf der Rheinfelder Brücke zwischen Rheinfelden in Baden und dem Schweizer Rheinfelden. Die Brücke wird Tag für Tag von rund 30.000 Fahrzeugen genutzt. Für den Verkehr in der Region war die Freigabe deshalb besonders wichtig. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |