Schüsse auf Auto bei Eningen: Wurde der Fahrer gezielt in eine Falle gelockt?
- Die Polizei prüft nach Schüssen auf ein Auto, ob es sich um einen Hinterhalt gehandelt haben könnte.
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Eningen unter Achalm. Nach Schüssen auf ein Auto bei Eningen unter Achalm prüft die Polizei, ob der Fahrer am 5. August gezielt in einen Hinterhalt gelockt wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein mutmaßlicher Komplize eine Notlage auf der Straße vorgetäuscht haben, damit der 37 Jahre alte Fahrer anhält. Mehrere Hinweise zu diesem möglichen Ablauf gingen nach der Tat bei den Ermittlern ein. Die Kriminalpolizei wertet sie nun aus. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird in alle Richtungen ermittelt.
Als der Mann anhielt, soll ein maskierter Täter auf die Fahrbahn gesprungen sein und gezielte Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben haben. Der 37-Jährige konnte noch wenige Meter weiterfahren und anhalten. Er erlitt laut Polizei oberflächliche Verletzungen durch Splitter eines beschädigten Verkleidungsteils. Andere Insassen blieben unverletzt.
Fahndung nach Schütze blieb zunächst ohne Erfolg
Direkt nach dem Angriff am Mittwochabend, 5. August, suchte die Polizei mit Hubschrauber, Hunden und Streifenwagen nach dem Täter. Die akute Fahndung wurde inzwischen beendet, die Ermittlungen laufen aber weiter.
Der Unbekannte soll nach der Attacke über einen Fußweg parallel zur Straße geflüchtet sein. Beschrieben wird er als etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß. Er trug einen grauen Jogginganzug mit Kapuze und war mit einem Mund-Nase-Schutz maskiert.
Kriminalpolizei bittet weiter um Hinweise
Nach ersten Ermittlungen war der 37-Jährige in Richtung Reutlingen unterwegs. Die Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Für Menschen in der Region ist der Fall vor allem als laufende Fahndung relevant. Gesucht werden Hinweise zum Fluchtweg, zu verdächtigen Personen an der Straße und zu möglichen Fahrzeugen im Umfeld. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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