Schleuser-Netzwerk im Visier: Vier Festnahmen bei Razzia in Kassel
- Die Bundespolizei vollstreckte die Untersuchungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft. (Symbolbild)
- Foto: Sven Hoppe/dpa
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Kassel. Eine Razzia wegen mutmaßlicher Schleusung und illegaler Prostitution hat in Kassel und Fuldatal zu mehreren Festnahmen geführt. Vier Tatverdächtige sitzen nach einem Einsatz der Bundespolizei im Fokus der Ermittler.
Nach Angaben von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft sollen die Beschuldigten Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland unterstützt haben. Sie sollen ihnen Wohnungen zur Verfügung gestellt und ihnen ermöglicht haben, der Prostitution nachzugehen.
Verdacht auf Einschleusen brasilianischer Staatsangehöriger
Die Ermittler gehen zudem davon aus, dass brasilianische Staatsangehörige gezielt nach Deutschland eingeschleust wurden. Gegen die Verdächtigen besteht daher der Verdacht des illegalen Einschleusens von Ausländern.
Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen deutschen sowie drei brasilianische Staatsangehörige. Sie sind zwischen 32 und 56 Jahre alt.
Drei Objekte durchsucht
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft durchsuchten Einsatzkräfte insgesamt drei Objekte in Kassel und im nahegelegenen Fuldatal im Landkreis Kassel. Zudem wurde ein Vermögensarrest in Höhe von 1046,36 Euro vollstreckt.
Die Ermittlungen der Behörden dauern an. Weitere Details zu möglichen Hintergründen oder weiteren Beteiligten wurden zunächst nicht bekannt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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