Rettung im Rhein bei Neuenburg: Fünf Menschen in Gefahr
- Die Feuerwehr kommt den Passanten und dem Schwimmer zu Hilfe. (Symbolbild)
- Foto: Stefan Sauer/dpa
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Neuenburg. Ein Rettungsversuch im Rhein hat in Neuenburg am Samstag, 15. August, gleich mehrere Menschen in Gefahr gebracht. Ein 58 Jahre alter Schwimmer geriet nach Angaben der Polizei in einen Wasserstrudel und drohte mehrfach unterzugehen.
Passanten bemerkten den Mann und bildeten eine Menschenkette, um ihn aus dem Wasser zu holen. Dabei wurden nach Polizeiangaben vier Helfer selbst von der Strömung erfasst und in Richtung des Strudels gezogen.
Einige der Beteiligten konnten sich aus eigener Kraft befreien. Die anderen mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Der Schwimmer und die vier Passanten waren danach erschöpft, blieben aber unverletzt.
Polizei warnt vor Rettungsversuchen im Fluss
Die Polizei weist darauf hin, dass das Schwimmen in fließenden Gewässern erhebliche Risiken birgt. Gerade im Rhein können Strömungen und Strudel auch erfahrene Schwimmer in Not bringen.
Was Zeugen im Notfall tun sollten
Nach Angaben der Polizei sollte bei einem Unglück im Wasser zuerst der Notruf gewählt werden. Erst danach sollte Hilfe geleistet werden, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
- Zuerst den Notruf absetzen
- Dann nur helfen, wenn keine Eigengefährdung entsteht
- Vorsicht bei Strömung, Strudeln und unübersichtlichen Uferbereichen
Ein unüberlegter Rettungsversuch kann laut Polizei dazu führen, dass weitere Menschen in Lebensgefahr geraten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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