Razzia in Köln: Großeinsatz gegen Waffen- und Drogenhandel
- Der Einsatz begann am frühen Morgen.
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Köln. Für Anwohner in Köln-Mülheim und weiteren Städten sind seit dem frühen Morgen verstärkt Polizeikräfte im Einsatz. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gegen den Verdacht des organisierten Waffen- und Rauschgifthandels vor.
Die Durchsuchungen begannen am Donnerstag, 8. Oktober, um 6 Uhr. Beteiligt sind Spezialeinheiten. In Köln-Mülheim durchsuchten vermummte Einsatzkräfte unter anderem Objekte im Umfeld einer Spielhalle und eines barähnlichen Betriebs. Nach Beobachtung eines dpa-Reporters führten sie eine Person ab. Auch in Wuppertal lief ein Einsatz.
Ermittlungen wegen organisierter Kriminalität
Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln und der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen, kurz ZeOS NRW. Sie richten sich gegen den Verdacht des organisierten Waffen- und Rauschgifthandels.
Weitere Einsatzorte nannten die Behörden zunächst nicht. An den Maßnahmen beteiligen sich das Polizeipräsidium Köln und das Bundeskriminalamt. Die Durchsuchungen könnten noch längere Zeit dauern.
Weitere Informationen am Freitag
Staatsanwaltschaft und Polizei Köln wollen am Freitag, 9. Oktober, um 11 Uhr im Polizeipräsidium Köln über den Einsatz und den Stand der Ermittlungen informieren. Angaben zu möglichen Festnahmen oder sichergestellten Gegenständen lagen zunächst nicht vor. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |