Polizeischüsse in Saarbrücken: 22‑Jähriger stirbt nach Verfolgungsfahrt
- Ein 22-Jähriger ist in der Nacht bei dem Einsatz gestorben.
- Foto: Kevin Schößler/dpa
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Saarbrücken. Nach einer nächtlichen Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist ein 22 Jahre alter Autofahrer in Saarbrücken gestorben. Der Mann wurde durch Polizeischüsse verletzt und erlag später seinen Verletzungen. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.Der Vorfall ereignete sich in der Nacht gegen 1 Uhr in den Bereichen Dudweiler und Herrensohr. Nach bisherigen Angaben wollte die Polizei ein Fahrzeug kontrollieren. Der Wagen entzog sich der Kontrolle. Es kam zu einer Verfolgungsfahrt.
Was bislang bekannt ist
- Toter Fahrer: Der 22 Jahre alte Mann saß am Steuer des verfolgten Autos. Er wurde durch Polizeischüsse verletzt und starb später.
- Weitere Insassen: Auf dem Rücksitz saß ein 19‑Jähriger. Er wurde ebenfalls durch Schüsse verletzt und medizinisch versorgt. Ein 23‑Jähriger auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt.
- Verletzte Polizistin: In einer Sackgasse soll eine Polizeibeamtin bei einem Wendeversuch des Fahrzeugs verletzt worden sein.
- Ablauf der Situation: Nach dem Wendemanöver in der Sackgasse flüchtete das Auto erneut. In diesem Moment gaben Polizeibeamte Schüsse auf das Fahrzeug ab.
Was noch unklar ist
- Tödliche Verletzung: Die Ermittler machten bisher keine Angaben dazu, wo der 22‑Jährige getroffen wurde oder ob mehrere Schüsse auf ihn abgegeben wurden.
- Schwere der Verletzungen: Auch zum Gesundheitszustand des verletzten 19‑Jährigen gibt es bislang keine Details.
- Polizistin: Unklar ist, wie genau die Beamtin verletzt wurde und wie schwer ihre Verletzungen sind.
- Schüsse: Wie viele Polizisten geschossen haben und wie viele Schüsse insgesamt fielen, teilte die Staatsanwaltschaft bislang nicht mit.
- Grund der Kontrolle: Warum das Fahrzeug ursprünglich kontrolliert werden sollte, ist ebenfalls noch offen.
- Mögliche Festnahmen: Ob nach dem Einsatz Personen festgenommen wurden, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Die Ermittlungen zu dem Polizeieinsatz dauern an. Weitere Details sollen erst nach Abschluss der ersten Untersuchungen bekanntgegeben werden. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |