Polizeieinsatz in Tübingen: Protest in JVA endet ohne Gewalt
- Die Polizei rückte an. (Symbolbild)
- Foto: Soeren Stache/dpa
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Tübingen. Für Anwohner und Pendler hatte der Polizeieinsatz an der JVA-Außenstelle in Tübingen am heutigen Montag vor allem eine sichtbare Folge: Vor der Anstalt war zeitweise ein größeres Aufgebot im Einsatz. Mehrere Gefangene weigerten sich nach dem Hofgang, in ihre Zellen zurückzukehren. Die Justizvollzugsanstalt Rottenburg wertete den Vorfall als Gefangenenmeuterei.
Auslöser des Protests war nach Angaben der JVA eine nicht aufgestellte Tischtennisplatte. Die Gefangenen nutzten die Situation demnach auch, um weitere Unzufriedenheit mit den Haftbedingungen zu äußern.
Polizei und Hunde vor Ort
Die Polizei rückte mit einem größeren Aufgebot und Hunden an. Am Montagnachmittag war der Einsatz beendet. Nach dem Eintreffen der Beamten kehrten die Gefangenen laut JVA widerstandslos in ihre Zellen zurück. Es gab keine Gewalt und keine Verletzten.
Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft prüft nun strafrechtliche Ermittlungen. Zudem kündigte die JVA interne Konsequenzen an. Genannt wurden unter anderem mögliche Freizeitbeschränkungen oder Fernsehverbote. Zuerst hatte die „Südwest Presse“ berichtet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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