Obduktion nach Rutschen-Unfall in Weinheim beantragt
- Auf einer Rutsche im Spaßbad «Miramar» in Weinheim ist ein Mann schwer verunglückt - und später gestorben.
- Foto: Katharina Kausche/dpa
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Weinheim. Nach dem tödlichen Unfall in einer Rutsche im Freizeitbad „Miramar“ in Weinheim beschäftigen sich nun Gerichte und Ermittler mit den genauen Umständen. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat eine Obduktion des verstorbenen Mannes beantragt, um die Todesursache eindeutig zu klären.
Der 25 Jahre alte Mann war nach einem Unfall im Spaßbad am Samstag, 23. Mai, zunächst schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft kollidierte er in der Rutsche mit mehreren anderen Personen und verlor dabei das Bewusstsein. Vor Ort musste der Mann reanimiert werden. Am Freitag, 29. Mai, starb er schließlich im Krankenhaus.
Vier Personen gleichzeitig auf der Rutsche
Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich die Beteiligten und hatten das Bad gemeinsam besucht. Die Rutsche sei jedoch entgegen der Nutzungsvorschriften von vier Personen gleichzeitig benutzt worden. Dabei kam es offenbar zu dem folgenschweren Zusammenstoß.
Die Kriminalpolizei untersucht nun, wie es genau zu dem Unfall kommen konnte und ob mögliche Sicherheitsregeln missachtet wurden. Dazu werden technische Unterlagen geprüft und Videomaterial ausgewertet. Zudem sollen zahlreiche Zeugen befragt werden.
Ob weitere Umstände zu dem Unfall geführt haben und ob einzelne Personen Verantwortung tragen, ist derzeit noch offen. Die Ermittlungen dauern an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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