Notbremsung nahe Ulm: ICE stoppt zweimal auf freier Strecke
- Am Zielbahnhof nahm die Bundespolizei einen jungen Mann fest. (Symbolbild)
- Foto: Daniel Karmann/dpa
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Ulm. Reisende auf der Strecke zwischen Frankfurt am Main und Ulm mussten am frühen Mittwoch, 19. August, zwei außerplanmäßige Stopps hinnehmen: In einem ICE wurde zweimal die Notbremse gezogen.
Nach Angaben der Bundespolizei betätigte ein zunächst Unbekannter auf Höhe von Wernau am Neckar im Landkreis Esslingen einen Nothaltegriff. Der Zug kam abrupt zum Stehen. Weil keine Gefahrensituation erkennbar war, setzte der ICE seine Fahrt anschließend fort.
Kurz darauf wurde zwischen Wendlingen im Landkreis Esslingen und Merklingen im Alb-Donau-Kreis erneut eine Notbremse gezogen. Der ICE hielt damit ein zweites Mal auf freier Strecke. Bei den beiden Bremsungen wurde niemand verletzt.
Bundespolizei überprüft 22-Jährigen
Nach der Ankunft am Ulmer Hauptbahnhof kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 22-Jährigen. Der Zugbegleiter hatte den Mann zuvor ohne gültigen Fahrausweis im Zug angetroffen. Danach soll er ohne erkennbares Ziel mehrfach durch die Wagen gelaufen sein.
Laut Bundespolizei hält sich der 22-Jährige außerdem unerlaubt in Deutschland auf. Er wurde deshalb zur Dienststelle gebracht. Die Ermittler prüfen nun, ob der Mann auch die beiden Notbremsen gezogen hat. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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