Neuer Rettungshubschrauber für den Neckar-Odenwald-Kreis: Land plant „Christoph Odenwald“
- Auch im Neckar-Odenwald-Kreis soll ein Rettungshubschrauber stationiert werden. (Symbolbild)
- Foto: Thomas Warnack/dpa
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Stuttgart. Für den Neckar-Odenwald-Kreis soll die Luftrettung dichter werden: Ab Juli 2027 ist dort ein neuer Rettungshubschrauber des Landes geplant.
Das Innenministerium Baden-Württemberg bestätigte, dass im Kreis ein weiterer Standort für die Luftrettung aufgebaut werden soll. Vorgesehen ist mittelfristig Ravenstein. Damit hätte Baden-Württemberg künftig zehn Standorte für Rettungshubschrauber.
Übergang wohl in Walldürn oder Mosbach
Weil die Station in Ravenstein nach Einschätzung des Ministeriums bis zum geplanten Starttermin nicht fertig sein wird, ist zunächst ein Übergangsstandort vorgesehen. Dafür kommen nach Ministeriumsangaben die Flugplätze Walldürn und Mosbach infrage. Welche Lösung gewählt wird, hängt von den Angeboten der Betreiber ab.
Der Hubschrauber soll den Namen „Christoph Odenwald“ tragen. Das Vergabeverfahren begann laut Ministerium Ende Juni. Bewerbungen können demnach noch bis Freitag, 14. August eingereicht werden.
Analyse empfiehlt zusätzlichen Standort
Grundlage für den neuen Standort ist eine Struktur- und Bedarfsanalyse zur Luftrettung aus dem Jahr 2020. Das Land hatte sie beim Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement des Klinikums der Universität München in Auftrag gegeben.
Nach Angaben des Landes sind die Standorte so geplant, dass tagsüber alle Orte in Baden-Württemberg innerhalb von 20 Minuten nach der Alarmierung per Hubschrauber erreichbar sein sollen. In der Nacht gilt eine Frist von 30 Minuten. Der neue Hubschrauber im Neckar-Odenwald-Kreis soll tagsüber einsatzbereit sein.
Zu den Kosten nannte das Innenministerium auf Nachfrage keine Angaben. Der Vertrag für den neuen Standort soll bis Ende 2052 laufen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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