Nach Wingsuit-Kollision in der Luft: Verletzte Springerinnen außer Lebensgefahr

Die Polizei in Österreich ermittelt, wie genau es zum Zusammenstoß in der Luft kam. (Symbolbild) | Foto: Matthias Röder/dpa
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Hohenems. Nach dem schweren Zusammenstoß zweier Wingsuit-Springerinnen in der Luft gibt es vorsichtig positive Nachrichten aus den Krankenhäusern. Die beiden Frauen, darunter eine 48-Jährige aus dem Landkreis Tuttlingen, befinden sich laut Polizei weiterhin auf Intensivstationen. Ihr Zustand ist stabil und sie sind auf dem Weg der Besserung.

Der Unfall ereignete sich am Samstag, 9. Mai, in Hohenems im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Die beiden Frauen waren Teil einer Gruppe von insgesamt 15 Fallschirmspringern. Während des Flugs kollidierten sie miteinander und stürzten ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen flog die 48-Jährige in einer Rechtskurve mit hoher Geschwindigkeit von hinten auf eine 32-Jährige auf. Die Deutsche mit Hauptwohnsitz in der Schweiz geriet dadurch in eine lebensgefährliche Situation.

32-Jährige verlor in der Luft das Bewusstsein

Durch den Zusammenstoß verlor die 32-Jährige laut Polizei in der Luft das Bewusstsein. Ihr Fallschirm öffnete sich deshalb automatisch. Während des Sinkflugs streifte sie eine Hochspannungsleitung und stürzte anschließend in den Alten Rhein.

Zwei Schwimmer bemerkten den Unfall und brachten die Frau ans Ufer. Dort übernahmen Rettungskräfte die Versorgung. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Die 48-Jährige aus dem Landkreis Tuttlingen verlor nach der Kollision ebenfalls kurzzeitig das Bewusstsein. Ihren Fallschirm konnte sie noch selbst öffnen. Eine sichere Landung gelang jedoch nicht. Auch sie berührte eine Hochspannungsleitung und prallte aus etwa zehn Metern Höhe auf den Boden. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach Polizeiangaben nicht.

Sprung aus rund 4000 Metern Höhe

Die Gruppe war aus rund 4000 Metern Höhe aus einem Flugzeug gesprungen. Die verwendeten Fallschirme wurden nach dem Unfall sichergestellt.

Neue Erkenntnisse zum genauen Ablauf gibt es bislang nicht. Laut Polizei sind dafür Aussagen der beiden Verletzten entscheidend. Wegen ihres Gesundheitszustands konnten sie bisher noch nicht befragt werden. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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